Aktuelles zur Corona-Pandemie

Digitaler Impfpass

hier geht es zur Pressemitteilung des Landratsamtes Ortenaukreis

Aktuelle Öffnungsschritte

Die Landesregierung hat aufgrund landesweit sinkender Sieben-Tage-Inzidenzen am Donnerstag (3. Juni) eine Änderung der Corona-Verordnung verabschiedet. Die Verordnung sieht – abhängig vom Infektionsgeschehen – weitere Lockerungen und Erleichterungen in vielen Bereichen vor, beispielsweise bei der Testpflicht. Auch ist der Eintritt in die Öffnungsstufe 3 der Corona-Verordnung bereits bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von unter 50 an fünf aufeinander folgenden Tagen möglich, ohne dass die zuvor erforderliche Zeitspanne von 14 Tagen für jede weitere Öffnungsstufe durchlaufen werden muss. Zudem wurde eine neue Inzidenzstufe 35 eingeführt, die weitere Erleichterungen ermöglicht, wenn der Schwellenwert von 35 (Sieben-Tage-Inzidenz) in den jeweiligen Stadt- und Landkreisen an fünf aufeinander folgenden Tagen unterschritten wird.

Der Ortenaukreis liegt bereits seit dem 27. Mai unter dem Schwellenwert der Sieben-Tage-Inzidenz von 35. Das Robert-Koch-Institut hat heute (6. Juni) einen 7-Tage Inzidenzwert von 18,3 für den Ortenaukreis festgestellt. Damit treten im Ortenaukreis sowohl die Lockerungen der Öffnungsstufe 3 ab Montag, 7. Juni, in Kraft sowie die Erleichterungen der neuen Inzidenzstufe 35.

Ab Montag, 7. Juni, gelten zusätzlich zu den bereits erfolgten Lockerungen im Ortenaukreis folgende Regelungen:

  • Wegfall der Testpflicht aus den Öffnungsstufen 1, 2 und 3 für den Außenbereich.
  • Feiern in gastgewerblichen Einrichtungen (außen und innen) sind mit bis zu 50 Personen erlaubt die einen Test-, Impf- oder Genesenennachweis vorlegen.
  • Betrieb von Messe-, Ausstellungs- und Kongresszentren ist mit einer Flächenbegrenzung von sieben Quadratmetern pro Besucherin oder Besucher gestattet.
  • Theater-, Opern- und Konzerthäuser sowie Kinos können in Innenräumen Veranstaltungen mit bis zu 250 Teilnehmenden abhalten. Im Freien sind bis zu 750 Teilnehmende erlaubt. Dabei ist das Abstandsgebot zu beachten.
  • Freizeitparks und sonstige Freizeiteinrichtungen können wieder für den Publikumsverkehr öffnen.
  • Der Betrieb von Badeanstalten ist wieder generell erlaubt. Dazu zählen auch Saunen und ähnliche Einrichtungen wie Dampfbäder oder Hamame.
  • Der Betrieb von Sportanlagen und Sportstätten sowie Fitness- und Yogastudios sowie vergleichbarer Einrichtungen für den Freizeit- und Amateursport ist allgemein gestattet; dies gilt für den organisierten Vereinssport sowie den allgemeinen Hochschulsport auch außerhalb von Sportanlagen und Sportstätten
  • Vortrags- und Informationsveranstaltungen können im Freien mit bis zu 750 Teilnehmenden und in geschlossenen Räumen mit bis zu 250 Teilnehmenden stattfinden.
  • Gremiensitzungen von juristischen Personen des privaten und öffentlichen Rechts, rechtsfähigen und teilrechtsfähigen Gesellschaften und Gemeinschaften, Betriebsversammlungen und Veranstaltungen der Tarifpartner sind mit bis zu 750 Teilnehmenden im Freien und mit bis zu 250 Teilnehmenden in geschlossenen Räumen möglich.
  • Veranstaltungen, die der Aufrechterhaltung des Arbeits-, Dienst- oder Geschäftsbetriebs oder der sozialen Fürsorge dienen, sind mit bis zu 750 Teilnehmenden im Freien und mit bis zu 250 Teilnehmenden in geschlossenen Räumen möglich.
  • Wettkampfveranstaltungen des Amateur-, Profi- und Spitzensports sind ohne Begrenzung der Teilnehmenden mit bis zu 750 Zuschauerinnen und Zuschauern im Freien und in geschlossen Räumen mit bis zu 250 Zuschauerinnen und Zuschauer gestattet.
  • Gaststätten, Shisha- und Raucherbars dürfen von 6 bis 1 Uhr öffnen. Rauchen ist generell weiterhin nur außerhalb geschlossener Räume gestattet.
  • Vergnügungsstätten wie Spielhallen, Spielbanken, Wettvermittlungs- und -annahmestellen dürfen von 6 bis 1 Uhr öffnen (soweit spezielle Sperrstunden keine frühere Schließung vorsehen). Rauchen ist generell weiterhin nur außerhalb geschlossener Räume gestattet.
  • Schülerinnen und Schüler können bei Angeboten aus den Öffnungsstufen, bei denen eine Testpflicht besteht, auch einen von der Schule bescheinigten negativen Test vorlegen, der nicht älter als 60 Stunden ist.
  • Gemeindegesang in geschlossenen Räumen ist wieder allgemein zulässig und nur noch bei Geltung der Bundesnotbremse untersagt (7-Tage-Inzidenz im jeweiligen Stadt- oder Landkreis über 100).

Es sind jeweils die detaillierten Regelungen der Corona Verordnungen zu beachten.

Ab dem 7. Juni gilt auch die neue Corona-Verordnung Schule (CoronaVO Schule). Sie regelt u.a., dass bei einer Sieben-Tage-Inzidenz stabil unter 50 nach den Grundschulen auch die weiterführenden Schulen wieder für alle Kinder und Jugendlichen Präsenzunterricht anbieten können. Zudem wird festgelegt, dass weiterführende Schulen am dem 21. Juni 2021 bereits wieder in den Regelbetrieb gehen können, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 liegt.

Alles auf einen Blick – was gilt jetzt:Übersicht über Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung und Stufenplan für sichere Öffnungsschritte ab 7. Juni 2021 (pdf-Dokument, Stand: 04.06.2021)

Bitte informieren Sie sich über die aktuellen Regelungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie regelmäßig über die einschlägigen Medien, wie Hörfunk oder Fernsehen, sowie die Veröffentlichungen von offiziellen staatlichen Stellen im Internet.

Landratsamt Ortenaukreis

Landesregierung BW

Robert-Koch-Institut

Informationen die Gemeinde Willstätt betreffend:

Kostenlose Antigen-Schnelltests

Seit dem 05.03.2021 ist die Corona-Teststation im Willstätter Begegnungszentrum „Treffpunkt“in der Hauptstraße 59 a in Betrieb. Aufgrund der sehr guten Ressonanz hat sich die Gemeinde Willstätt dazu entschieden das Testangebot auch im Monat Juni zu verlängern.

Testzeiten im Juni:

Montag, 07:00 bis 08:00 Uhr
Dienstag, 16:00 bis 17:30 Uhr
Freitag, 16:00 bis 17:30 Uhr

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, allerdings kann es bei großer Nachfrage zu Wartezeiten kommen.

Ein großer Personenkreis kann sich hier auf den Coronavirus testen lassen. Dazu gehört natürlich das Personal in Schulen, Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegepersonal in Willstätt. Dieses Angebot gilt aber auch für Wahlhelferinnen und Wahlhelfer, für Personen, die in Kontakt mit gefährdeten Personengruppen stehen (z.B. pflegende Angehörige), sowie für Menschen, die in ihrem beruflichen oder privaten Umfeld ein hohes Expositionsrisiko haben, wie Polizei, Feuerwehr, oder Beschäftigte mit Kundenkontakten. Auch für Schülerinnen und Schüler, sowie deren Eltern gilt das Angebot. Das Land Baden-Württemberg stellt hierfür die Testkits kostenlos zur Verfügung. Bei den Tests handelt es sich um so genannte PoC Antigen Langstäbchentest der Marke Roche.

Die Teststation wird von der Gemeinde Willstätt in Zusammenarbeit mit der örtlichen Lichtenberg-Apotheke, der Freiwilligen Feuerwehr Willstätt und des Deutschen Roten Kreuzes, Kreisverband Kehl eingerichtet. Die Antigen-Schnelltests werden von geschultem Personal vorgenommen. Nach etwa 15 Minuten liegen die Testergebnisse vor.

In der Teststation im „Treffpunkt“ werden die Testwilligen im Eingangsbereich registriert. Ein Wartebereich mit ausreichend großen Abständen, ein Testraum und ein weiterer Raum, in dem die Getesteten auf ihr Ergebnis warten können sind vorbereitet. Die Bereiche sind barrierefrei erreichbar.

Zusätzlich zu den weiterhin geltenden Abstands-, Masken- und Hygieneregeln stellen die Schnelltests einen wichtigen Beitrag zur schrittweisen Öffnung von Kitas, Schulen und Geschäften sowie für weitere Lockerungen dar. Mit einer schnellen Testung kann der Reproduktionsfaktor, der oft zitierte R-Faktor verringert werden.

Mit der Mitwirkung an der Testaktion gibt der neue Betreiber der Lichtenberg-Apotheke, Pierre Ritschel, seinen „Einstand“. Er hat die Apotheke zum 1. März übernommen.

Wichtige Hinweise:

  • Bei den Schnelltests handelt es sich um sogenannte Antigen-Tests, die eine Momentaufnahme darstellen. Ein negativer Antigen-Test rechtfertigt keine Vernachlässigung von Hygiene- oder Abstandsregeln. Wer ein positives Testergebnis erhält, muss sich unverzüglich in Quarantäne begeben und einen PCR-Test vornehmen lassen. Zudem wird das Gesundheitsamt über das positive Ergebnis informiert.
  • Wer sich krank fühlt oder über Corona-typische Symptome klagt, wird gebeten, den Hausarzt zu kontaktieren und ist verpflichtet, sich in Quarantäne zu begeben. Personen mit Krankheitssymptomen können im städtischen Testzentrum nicht getestet werden.
  • Der Zutritt zum Treffpunkt ist nur mit einer FFP2-Maske möglich.
  • Bei der Registrierung muss der Personalausweis zur Erfassung der Wohnadresse vorgelegt werden. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bringen die vom Arbeitgeber ausgefüllte Bescheinigung mit.
  • Für Beschäftigte von Schulen und Kitas ist ebenfalls eine Bestätigung des Arbeitgebers vorzulegen.

Kindertagesstätten und Schulen

Informationen zu den aktuellen Regelungen für die Kindertagesstätten und Schulen werden üblicherweise von den Kita- oder Schulleitungen sowie der Gemeindeverwatlung direkt an die Eltern gesendet.

Gemeinde- und Ortsverwaltungen

Nachdem im Ortenaukreis die Corona-Regeln gelockert werden konnten, gelten seit Montag, 25. Mai 2021, für das Willstätter Rathaus und die Ortsverwaltungen wieder die regulären Öffnungszeiten. Eine vorherige Terminvereinbarung ist nicht mehr erforderlich.

Außerdem bieten die Ortsvorsteher*innen wieder ihre Sprechstunden an. Die genauen Zeiten können dem gemeindlichen Mitteilungsblatt sowie der Internetseite der Gemeinde entnommen werden.

Selbstverständlich gelten in den Rathäusern und Verwaltungsräumen wie bisher die bekannten aktuellen Hygiene-, Abstands- und Sicherheitsvorschriften bzw. A-H-A+L Regeln. Insbesondere besteht weiterhin auch die Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken oder FFP2-Masken.

Hilfe bei Impfterminen

Die Nachfrage an Unterstützung bei Impfterminen ist stark zurückgegangen. Aufgrund dessen haben sich die Gemeindeverwaltung und der Willstätter Verein Jung & Alt – Für gegenseitige Hilfe darauf geeinigt, dass der Service zur Hilfe bei Impfterminen für ältere Personen künftig vom Verein übernommen wird. Falls Sie Unterstützung benötigen bei der Suche nach einem Impftermin oder einen Fahrdienst melden Sie sich gerne bei Frau Walter-Schmidt: 07852 5358.

Der Verein Jung & Alt – Für gegenseitige Hilfe e.V. ist seit über 20 Jahren mit verschiedenen Angeboten aktiv. Zu den Aufgaben des Vereins im Rahmen der Nachbarschaftshilfe gehören u.a. die häusliche Betreuung für hilfebedürftige Menschen, die Erledigung von Gartenarbeiten, Botengängen, Fahrdienste und Einkaufsdienste. Weitere Informationen unter www.jungalt.de.


Weitere Links für Informationen zur Corona-Pandemie im Internet:

Der Landesverband der Gehörlosen Baden-Württemberg stellt auf seiner Website Informationen rund um Corona direkt in Deutscher Gebärdensprache zur Verfügung:

www.lv-gl-bw.de

Das Bundesministerium für Gesundheit hat auf seiner Internetseite Informationen zum Corona-Virus in Leichter Sprache:

www.zusammengegencorona.de

Sollten darüber hinaus Fragen zu COVID-19 / Coronavirus offen sein, können sich Ratsuchende gern auch an die vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg eingerichtete Hotline wenden. Diese ist werktags zwischen 9:00 Uhr und 16:00 Uhr unter Telefon 0711 904-39 555 erreichbar.

Bitte achten Sie weiterhin auf sich und Ihre Mitmenschen und befolgen sie die AHA+L Regeln:

Abstand – Hygiene – Alltagsmaske – Lüften

Mit diesen Maßnahmen können auch Sie helfen, sich selbst und andere vor Ansteckungen zu schützen, Krankheitszeichen zu erkennen und Hilfe zu finden:

Schützen!

Halten Sie beim Husten oder Niesen größtmöglichen Abstand – drehen Sie sich am besten weg.

Niesen Sie in die Armbeuge oder in ein Papiertaschentuch, das Sie danach entsorgen.

Vermeiden Sie Berührungen, wenn Sie andere Menschen begrüßen und waschen Sie Ihre Hände regelmäßig und gründlich mindestens 20  Sekunden lang mit Wasser und Seife.

Erkennen!

Erste Krankheitszeichen sind Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber. Einige  Betroffene leiden zudem an Durchfall.

Bei einem schweren Verlauf können Atemprobleme oder eine Lungenentzündung eintreten.

Nach einer Ansteckung können Krankheitssymptome bis zu 14 Tage später auftreten.

Handeln!

Haben Sie sich in einem Gebiet aufgehalten, in dem bereits Erkrankungsfälle mit dem neuartigen Coronavirus aufgetreten sind?

Sollten innerhalb von 14 Tagen die oben beschriebenen Krankheitszeichen auftreten, vermeiden Sie unnötige Kontakte zu weiteren Personen und bleiben Sie nach Möglichkeit zu Hause.

Kontaktieren Sie Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt per Telefon und besprechen Sie das weitere Vorgehen bevor Sie in die Praxis gehen.

Hatten Sie Kontakt zu einer Person mit einer solchen Erkrankung?

Wenden Sie sich an Ihr zuständiges Gesundheitsamt.