DRK-Altkleidersammlung wurde sehr gut angenommen


Manfred Lenz , Kreisgeschäftsführer des DRK Kreisverbandes Kehl zeigte sich sehr erfreut über die sehr gute Resonanz und das Entgegenkommen der Willstätter Bevölkerung.

Rund 80 Personen kamen zu den fünf Sammelstellen in allen Ortsteilen und gaben dort 1,38 Tonnen an Altkleidern ab. Vor Ort wurde den Kleiderspendern durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DRK-Kreisverbandes auch erklärt, was angenommen und wiederverwendet werden kann und was nicht. Unterstützt wurden sie durch Rot-Kreuzler*innen der jeweiligen Ortsvereine.

„Altkleider, die nicht mehr verwendet werden können, müssen vom DRK entsorgt werden“, so Manfred Lenz. Doch nur wenige Altkleider mussten wieder zurückgenommen werden. „Dann entsorge ich die Altkleider selbst und erspare dem DRK die Arbeit und Kosten“, gaben sich die Meisten einsichtig.

In diesem Jahr, so Manfred Lenz, wird es noch zwei weitere Termine in der Gemeinde Willstätt geben, bei denen dann wieder in allen Ortsteilen Altkleider abgeholt werden. Diese werden wieder rechtzeitig bekannt gegeben. Das Pilotprojekt ist derzeit auf Willstätt beschränkt. Grund für diese Abholung der Altkleider vor Ort ist, dass das DRK in den vergangenen die Altkleidercontainer in der Gemeinde Willstätt entfernt hat.

„Der Grund für die Umstellung von Containern auf Sammeltermine ist“, so Manfred Lenz, „dass in der Vergangenheit immer wieder Dinge in den Altkleidercontainern entsorgt wurden, die dort nicht hineingehören. Sogar ein totes Tier wurde schon gefunden, was dafür sorgte, dass alle Kleider die sich darin befanden, entsorgt werden mussten.“

Allzu oft wurden Altkleidercontainer aber auch als Ablagestelle für Müll aller Art zweckentfremdet. „Das Abladen von Sperrmüll und sonstigem Müll an den Containern war nicht nur unschön, sondern brachte mitunter auch mit Gefahren für Natur, Tiere und Menschen mit sich“, so Willstätter Bürgermeister Christian Huber. Zudem musste der Müll dann meist durch den Gemeindebauhof entsorgt werden. Heutzutage gebe es für alle Arten von Abfall meist kostenlose Entsorgungsmöglichkeiten, sei es durch Sammlungen oder auf den nahegelegenen Deponien. Deshalb sei das wilde Entsorgen von Müll für ihn nicht nachvollziehbar.