Interkommunale Zusammenarbeit der Kommunen Willstätt und Rheinau

06.11.2020 12:39

Vor dem Rheinauer Rathaus traf man sich, um Dominic Erhardt als neuen Mitarbeiter des Gemeindevollzugsdienstes der beiden Kommunen zu begrüßen. Von links Rheinaus Bürgermeister Michael Welsche, Dominic Erhardt und Willstätts Bürgermeister Christian Huber.

Die beiden Kommunen Willstätt und Rheinau hatten im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit eine Stelle für einen gemeindlichen Vollzugsbediensteten ausgeschrieben. Die Hauptaufgabe dieses gemeindlichen Vollzugsbediensteten ist neben der Überwachung des ruhenden Verkehrs die Erledigung von polizeilichen Vollzugsaufgaben der Gemeindesatzungen und Polizeiverordnungen der Ortspolizeibehörde.

Zum 15. Oktober hat nun Dominic Erhardt die Stelle bei den Kommunen Willstätt und Rheinau angetreten. Der 28jährige Willstätter wird im Außendienst hoheitlich Aufgaben der Ortspolizeibehörden Rheinau und Willstätt wahrnehmen. Er wird vorrangig auf den Vollzug der Vorschriften im Straßenverkehrsrecht, Melde- und Marktwesen, Umwelt- und Feldschutz und Veterinärschutz achten.

Dominic Erhardt ist in Willstätt aufgewachsen und verfügt dort über sehr gute Ortskenntnisse. Auch in Rheinau hat er eine Zeitlang gewohnt und kennt sich aus. Nach einer Lehre und anschließendem Beruf in der Metallbranche hat sich Erhardt nebenberuflich im Bereich Objektbewachung und Veranstaltungsschutz selbstständig gemacht. Seit seinem 18. Lebensjahr hat er in der Sicherheitsbranche gearbeitet und auch die notwendigen Sachkundeprüfungen abgeleistet.

Bei der Gemeinde Willstätt ist Erhardt kein Unbekannter. Bei dieser hatte er bereits Überwachungsaufgaben übernommen.

Für Willstätt ist der gemeindliche Vollzugsdienst nichts Neues. Dort ist bereits ein Kollege im Einsatz. Die Stadt Rheinau hat die Stelle des gemeindlichen Vollzugsdienstes neu geschaffen und erhofft sich dadurch eine Stärkung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung.