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Sehenswertes
Die Gemeinde Willstätt hat viele sehenswerte Plätze und romantische Ecken, die zu erkunden es sich lohnt. Die vielen Hanauer Fachwerkhäuser entlang der Durchgangsstraßen aber auch in den Seitenstraßen fallen dem Besucher gleich ins Auge.
Das sehr gut ausgebaute Radwegenetz sowie zahlreiche Wege verbinden die Ortschaften, bieten beste Voraussetzungen für Freizeitsportler und laden zu Ausflügen in die Natur oder die umliegenden Wälder ein. Die Badeseen in Hesselhurst und Legelshurst bieten in den Sommermonaten Abkühlung. Viele idyllische Plätze gibt es auch entlang der Kinzig und der Schutter, die unsere Gemarkung in Willstätt und Eckartsweier durchfließen.
In Willstätt, Hesselhurst und Sand weisen Informations- und Haustafeln auf geschichtliche Besonderheiten hin. Sehr informativ ist auch der Kinzigpfad in Willstätt, der vom Kinzigabstich am Ortsausgang entlang Entlang des Altarms in den Ort führt und unter anderem von der Flößerei, den Mühlen, dem Lachsfang und der Stromgewinnung aus Wasserkraft erzählt. Ein Ausstellungsfloß der Schiltacher Flößer liegt am Kinzigaltarm neben der Holzfachwerkbrücke in Willstätt.
Zahlreiche Spielplätze und Anlagen bieten Kindern und Familien die Möglichkeit zum Verweilen. In Willstätt der Giesenplatz, in Eckartsweier der Lindenplatz oder der Platz der Freundschaft oder in Sand der Dorfplatz - es gibt einige schöne Flecken zu entdecken.
Neben dem Willstätter Wappentier, dem Schwan, bieten insbesondere die Störche in unserer Region immer wieder schöne Beobachtungsmotive. In Willstätt bemüht man sich unter anderem um den Erhalt des Storchenturms in der Ortsmitte.
Neben der Willstätter Kirche, der einzigen Barockkirche im Hanauerland, erinnert ein Denkmal an den großen Bürgersohn Willstätts, den Satiriker und Barockautor Johann Michael Moscherosch. Auch die örtliche Werkrealschule trägt seinen Namen.
An den Bürgersohn, Geschichtsschreiber und Heimatforscher Professor Dr. Johannes Beinert erinnert in Eckartsweier sein Geburtshaus und die Grundschule, die seinen Namen trägt. Beinert, der als Professor in Mannheim arbeitete, ist unter anderem das Geschichts- und Heimatbuch "Geschichte des badischen Hanauerlandes" zu verdanken.
Im Ortsteil Legelshurst weist ein Denkmal vor dem Rathaus und die Lieblinger Heimatstube (Museum) auf die Geschichte der Banater Schwaben aus dem Dorf Liebling in Rumänien hin, von denen viele in Legelshurst eine neue Heimat gefunden haben.




