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Breitbandausbau in Legelshurst, Hesselhurst und Eckartsweier!
Breitbandausbau Sand: Die Ausbauarbeiten haben begonnen
Lange haben sich die Sander nach schnellem Internet gesehnt – jetzt haben die Ausbauarbeiten auch für das Ortsnetz Sand begonnen. Damit nimmt die Gemeinde Willstätt die letzte große Hürde für eine flächendeckende und moderne Breitbandinfrastruktur in der Gesamtgemeinde.
Die besondere Herausforderung für Sand lag darin, dass der Ortsteil mit einer durchschnittlichen DSL-Geschwindigkeit von 2 MBit/s nicht klassisch unterversorgt ist. Als zeitgemäß kann dieses DSL-Netz allerdings auch nicht bezeichnet werden, da hohe Dämpfungswerte das DSL-Signal sehr stark beeinträchtigen.
Das Ausbaukonzept der Telekom sieht die Errichtung von drei glasfaserangebundenen Outdoor DSLAM’s vor, mit denen zukünftig eine Übertragungsrate von bis zu 16.000 kbit/s möglich sein werden. Es kann derzeit auch davon ausgegangen werden, dass im Nahbereich der vorhandenen Standorte (Multifunktionsgehäuse) zukünftig 25-50 MBit/s möglich sind.
Gemeinsamer Schulterschluss ermöglicht den DSL-Ausbau
Das Angebot der Deutschen Telekom für eine Netzmodernisierung in Sand wies anfangs eine wirtschaftliche Deckungslücke auf, welche die Gemeinde Willstätt aus EU- und wettbewerbsrechtlichen Gründen nicht schließen durfte. Trotzdem haben sich die Gemeinde und der Ortschaftsrat Sand dieser Herausforderung gestellt und bei den Sander Firmen für eine Unterstützung für dieses Projekt geworben. Im Ergebnis konnte Dank der breiten Unterstützung der örtlichen Firmen die Deckungslücke Anfang 2011 geschlossen und der Kooperationsvertrag zwischen der Deutschen Telekom sowie der Franz und Regine Frauenhoffer-Stiftung unterzeichnet werden.
„Die schwierigen Voraussetzungen für einen DSL-Breitbandausbau in Sand haben wir gemeinsam geschultert“, betont Bürgermeister Marco Steffens.
Verlauf der Ausbauarbeiten
Gegenwärtig werden durch die Deutsche Telekom die erforderlichen Tiefbauarbeiten für den Netzausbau geleistet. Diese beinhalten insbesondere die Verlegung von Leerrohrtrassen bis in den Ortskern hinein, sowie der Aufbau der drei Outdoor-DSLAM’s.
Herr Dupke, Deutsche Telekom, Leiter „Breitband im Festnetz“, erklärt, dass das Verlegen der Anschlusstechnik voraussichtlich im Herbst abgeschlossen werden kann. Danach sind die DSL-Leitungen einzumessen sowie in den Kundensystemen der Deutschen Telekom zu verbuchen. Mit einer endgültigen Verfügbarkeit der neuen Internetgeschwindigkeiten ist zum Jahreswechsel 2011 / 2012 zu rechnen.
Bürgermeister Marco Steffens und Ortsvorsteher Volker Dietzel bedanken sich bei den Sander Firmen, die sich für die Schließung der Investitionslücken eingesetzt haben.
Breitbandausbau: Jetzt wechselt Eckartsweier auf die Datenautobahn
Auch im Willstätter Ortsteil Eckartsweier beginnt jetzt die Breitbandzukunft: Eckartsweirer Firmen, Telekom und die Franz- und Regine Frauenhoffer-Stiftung haben gemeinsam die Voraussetzungen geschaffen, dass ab sofort in Eckartsweier mit einer DSL-Geschwindigkeit von bis zu 16.000 kbit/s im Internet gesurft werden kann. Damit wechselt bereits der dritte Willstätter Ortsteil auf die schnelle Datenautobahn.
Mit dem DSL-Netzausbau ist jetzt auch in Eckartsweier das Geschwindigkeitsproblem im Rahmen der Willstätter Breitbandinitiative zeitnah gelöst. Allerdings waren die Voraussetzungen für den Breitbandausbau alles andere als einfach, erinnert sich Marco Steffens, Bürgermeister der Gemeinde.
Denn das DSL-Signal wurde über das Kehler Ortsnetz von Goldscheuer aus in Eckartsweier eingespeist. Mit den Leitungswegen verschlechterte sich das DSL-Signal drastisch, so dass bei den fast 600 hier im Ort ansässigen Haushalten und Gewerbetreibenden weniger als 1 MBit/s (DSL „Light“) angekommen ist.
Um dieses Problem zu lösen, hat die Gemeinde Willstätt im Sommer 2010 insgesamt 31.550,-- Euro in die Hand genommen und eine 1,2 km lange Leerrohrtrassen verlegt. An den Gesamtkosten von ca. 53.000 Euro beteiligten sich zudem das Land Baden-Württemberg mit 21.275 Euro sowie die Süwag, welche im Rahmen der Maßnahme ihre Erdkabel auf eigene Kosten verlegte. Die Leerrohre selbst verbinden ein von Willstätt aus kommendes und nicht mehr genutztes Glasfaserkabel (Ortsrand Ost) mit dem zentralen Kabelhauptverteiler am Gasthof Linde (Ortsrand Süd). „Mit dieser Leerrohrtrasse schufen wir die Voraussetzungen für einen kabelgebundenen Breitbandausbau durch einen Kabelnetzbetreiber“, erklärt Marianne Mehne, Ortsvorsteherin.
Gestaltung der Breitbandzukunft
Zwar war jetzt ein Internetausbau unter Berücksichtigung der vorhandenen Leerrohre wieder für die Deutsche Telekom als Netzbetreiber interessant, allerdings verbunden mit einem zusätzlichen Investitionszuschuss für die notwendige Anschlusstechnik in den zukünftigen Multifunktionsgehäusen. Aus EU- und wettbewerbsrechtlichen Gründen durfte die Gemeinde hierfür ohne Ausschreibung keine Finanzierungsmittel bereitstellen.
Darüber hinaus wurde bei der Auswertung der Breitbandbedarfsanalyse deutlich, dass nur im Ausbau des Telekom-Netzes eine nachhaltige Lösung für Eckartsweier liegen kann. An der DSL-Umfrage hatten sich 65% aller Eckartsweirer Haushalte beteiligt. Die Bürger und Gewerbetreibenden formulierten deutlich den Wunsch nach schnellen Breitbandgeschwindigkeiten.
Eine starke Kooperation mit Signalwirkung
Mit den Erfahrungen aus dem gemeinsamen DSL-Projekt in Hesselhurst hat der Gemeinderat die Leerrohrtrasse in die vertrauensvollen Hände der Frauenhoffer-Stiftung übergeben. Das Ziel war es, für Eckartsweier eine schnelle und vor allen Dingen kabelgebundene Lösung zu finden. „Unsere Arbeit baut auf Kooperationen, die uns helfen, Breitbandprojekte auf dem Lande zu realisieren“, informiert Franz Frauenhoffer über seine ehrenamtliche Arbeit. Die besondere Herausforderung für die Stiftung lag darin, die Telekom zu motivieren, ihr eigenes Netz in Eckartsweier anzupacken. Dass haben wir gemeinsam mit den Eckartsweirer Firmen geschafft, die das Projekt finanziell unterstützt haben.
Bürgermeister Maco Steffens und Ortsvorsteherin Marianne Mehne bedanken sich stellvertretend für den gesamten Ortsteil bei den unterstützenden Firmeninhabern.
Telekom realisiert schnelles Internet über eine neue Ortsnetzanbindung
Die Deutsche Telekom konnte innerhalb von nur 10 Monaten den gesamten Umbau des Eckartsweirer DSL-Netzes fertig stellen. Für den Ausbau wurden 5.000 Meter Glasfaserkabel neu verlegt und mit insgesamt 2 modernen Schaltgehäusen (sog. Outdoor DSLAM’s) verbunden. Für den DSL-Ausbau hat die Telekom das Internetsignal vom Ortsnetz Kehl-Goldscheuer entkoppelt und transportiert das DSL-Signal zukünftig direkt von Willstätt aus nach Eckartsweier. Zwar bleibt die Telefonanbindung weiterhin Teil des Kehler Ortsnetzes, doch innerhalb der neu aufgestellten Multifunktionsgehäuse werden beiden Signale zusammengeführt und wieder den Hausanschlüssen zugeordnet – mit deutlich besseren Übertragungsgeschwindigkeiten. Michael Dupke, Leiter des Projekts „Breitband im Festnetz“ von der Deutschen Telekom, erklärt, dass über das leistungsfähigere Netz rund 600 Hausanschlüsse mit DSL versorgt werden können. Zahlreiche Haushalte, die zuvor überhaupt kein DSL-Internetsignal empfangen haben, können jetzt an die Breitbandversorgung angeschlossen werden. Rund um die Outdoor-DSLAM’s sind sogar Geschwindigkeiten bis zu DSL 16.000 kbit/s erreichbar, so die Telekom.
Ab Ende Juni Servicemitarbeiter in Eckartsweier
Die neuen Verbindungen können ab sofort von den Kunden aus Eckartsweier gebucht werden. Damit die Bürger und Gewerbetreibende in Eckartsweier bestmöglich beraten werden, wird der Telekom-Shop in Offenburg, Heinrich-Hertz-Straße 1, im Eckartsweirer Waaghaus eine Servicestelle einrichten.
„Wir stehen den Kunden in allen Vertragsfragen zur Seite und werden sie bei ihrer Umstellung auf die neue DSL-Technik bestmöglich begleiten“, erklärt Daniel Boschert, Vertriebsbeauftragter im DSL-Projekt Eckartsweier.
Die genauen Servicezeiten sind über die Ortsverwaltung zu erfahren und werden auch im Mitteilungsblatt abgedruckt. Eine automatische Umstellung auf die höheren DSL-Bandbreiten erfolgt lt. Telekom leider nicht.
Breitbandausbau Sand: Weg in die Breitbandzukunft ist geebnet
Auch für den Ortsteil Sand ebnet das Kooperationsmodell der Franz- und Regine Frauenhoffer-Stiftung gemeinsam mit den ortsansässigen Firmen und der Deutschen Telekom den Weg zu mehr Breitbandigkeit. Gemeinsam wurden jetzt die Voraussetzungen für den Ausbau des DSL-Netzes geschaffen.
Die Breitbandinitiative der Gemeinde Willstätt steht vor ihrem letzten großen Sprung in die Internetzukunft mit DSL bis 16.000 kbit/s: Der Netzausbau für Sand ist Dank der breiten Unterstützung durch die ortsansässigen Firmen besiegelt und wird bis spätestens Beginn 2012 in enger Kooperation zwischen der Franz- und Regine Frauenhoffer-Stiftung sowie der Deutschen Telekom realisiert.
„Mit dem Breitbandausbau in Sand setzen wir ein Ausrufezeichen, denn die Voraussetzungen für einen Netzausbau waren alles andere als einfach. Jetzt haben wir mit vereinter Kraft diese Herausforderung geschultert“, freut sich Bürgermeister Marco Steffens. Damit verschwindet neben Legelshurst, Hesselhurst und Eckartsweier nun auch der letzte weiße Fleck in der Breitbandversorgungskarte Willstätts.
Nachhaltige Lösung gesucht und gefunden
Die besondere Herausforderung für Sand lag darin, dass der Ortsteil nicht klassisch unterversorgt ist (durchschnittliche DSL-Geschwindigkeiten von weniger als 1 MBit/s). Als zeitgemäß kann das Sander DSL-Netz allerdings auch nicht bezeichnet werden, da hohe Dämpfungswerte das DSL-Signal sehr stark beeinträchtigen.
Aus den zahlreichen Gesprächen – auch mit anderen Netzanbietern – wurde deutlich, dass nur im Ausbau des Telekom-Netzes eine nachhaltige Lösung für die Sander Bürger und Gewerbefirmen liegen kann. Dies zeigte auch das Ergebnis der gemeindlichen Breitbandbedarfsanalyse von Herbst 2009, wonach viele Sander Bürger schnellstens Übertragungsgeschwindigkeiten von 6.000 bis 16.000 kbit/s benötigen.
Nachdem die noch wesentlich schlechter gestellten Ortsteile Eckartsweier und Hesselhurst mit der Telekom-Lösung ausgestattet werden, hat sich die Gemeinde gemeinsam mit der Frauenhoffer-Stiftung auch für ein Ausbaukonzept in Sand stark gemacht. Das nun vorliegende Konzept beinhaltet den Netzausbau mit drei glasfaserangebundenen Outdoor-DSLAM’s, mit denen später DSL-Übertragungsraten bis 16.000 kbit/s verfügbar sein werden. Allerdings weist das Angebot der Telekom eine Investitionslücke auf. Für Ortsvorsteher Volker Dietzel war schnell klar: „Das uns vorliegende Angebot ist für Sand eine echt Chance. Es liegt nun in unseren Händen, dass aus dem vorliegenden Konzept jetzt auch ein konkretes Ausbauprojekt wird!“
Örtliche Firmen finanzieren den DSL-Ausbau
Die Gemeinde Willstätt darf sich aus EU- und wettbewerbsrechtlichen Gründen nicht an der Schließung dieser Deckungslücke beteiligen. Trotzdem haben die Gemeinde und der Ortschaftsrat sich dieser Herausforderung gestellt und bei den Sander Firmen seit Oktober 2010 gezielt für eine Unterstützung geworben – mit Erfolg!
Im Februar konnte auf Basis der zahlreichen Spenden und Dank dem Kooperationsmodell der Franz- und Regine Frauenhoffer-Stiftung der dringend benötigte Kooperationsvertrag zwischen Telekom und Stiftung unterzeichnet werden.
Bürgermeister Herr Steffens und Ortvorsteher Volker Dietzel bedanken sich stellvertretend für den gesamten Ortsteil bei den unterstützenden Firmeninhabern.
Breitband Hesselhurst: Schalten Sie jetzt um auf DSL 16.000!
Startschuss für schnelles DSL in Hesselhurst
Mit Hesselhurst ist jetzt ein weiterer Willstätter Ortsteil an die schnelle Datenautobahn angeschlossen. Die Anbindung an das moderne Breitbandnetz ermöglichte die Franz und Regine Frauenhoffer-Stiftung gemeinsam mit der Deutschen Telekom. Das schnelle DSL mit einer Geschwindigkeit bis zu 16.000 kbit/s steht ab sofort zur Verfügung!
Anlässlich der DSL-Freischaltung trafen sich am 25. Januar alle Beteiligten in Hesselhurst, um das Breitbandnetz einzuweihen. Denn wie die Deutsche Telekom Mitte Januar mitteilte, konnte der DSL-Ausbau im Willstätter Ortsteil Hesselhurst, der im Auftrag der Franz- und Regine Frauenhoffer-Stiftung erfolgte und für März 2011 terminiert war, bereits Mitte Januar – und damit 2 Monate früher als geplant – erfolgreich abgeschlossen werden. Nach der Fertigstellung des DSL-Ausbaus, so Michael Dupke, Leiter des Projekts „Breitband im Festnetz“ von der Deutschen Telekom, bietet das Netz leistungsfähigere Verbindungen für rund 300 Hausanschlüsse an.
Für den Ausbau des Ortsnetzes wurden fast 4.000 Meter Glasfaserkabel neu verlegt und mit zwei modernen Schaltgehäusen (sog. Outdoor DSLAM’s) verbunden, die in der Friedhofstraße und Waldseestraße aufgestellt sind. Über diese Schaltgehäuse wird das aufgewertete DSL-Signal an die Hausanschlüsse weiterverteilt. Die Geschwindigkeit der Datenübertragung erreicht je nach Entfernung zum Schaltgehäuse bis zu 16.000 Kilobit pro Sekunden (KBit/s).
Stolperpfad macht kreativ
Dass Hesselhurst so schnell mit Breitbandinternet versorgt werden konnte, ist einem Kooperationsmodell mit der Franz- und Regine Frauenhoffer-Stiftung zu verdanken. Für Bürgermeister Marco Steffens war es von Anfang an ein erklärtes Ziel, möglichst schnell eine in die Zukunft ausgerichtete Breitbandversorgung in allen unterversorgten Ortsteilen zu erreichen. Dass dies nicht einfach werden würde, haben zahlreiche Gespräche mit Netzbetreibern offenbart. Darüber hinaus erschweren die Vorgaben des EU-Wettbewerbsrechts einen zielgerichteten und schnellen Breitbandausbau zusätzlich, denn auch alternative Funklösungen müssen in möglichen Förderverfahren berücksichtigt werden.
Um die Breitbandproblematik effektiv anzugehen, hatte die Verwaltung in allen betroffenen Ortsteilen eine umfangreiche Breitbandbedarfsanalyse durchgeführt. „Diese Ergebnisse haben uns in die Lage versetzt, Prioritäten zu setzen und Lösungen für die betroffenen Ortsteile zu kommunizieren“, so Steffens. In Hesselhurst waren laut Umfrageergebnis 94% aller Haushalte und Gewerbetreibende unterversorgt. An der Umfrage hatten sich 66% aller Hesselhurster beteiligt. Das repräsentative Umfrageergebnis macht die schlechte DSL-Versorgungssituation und den sich daraus ergebenden Handlungsbedarf mehr als deutlich.
„Es ist für uns ein großes Glück, in dieser Situation mit der Franz- und Regine Frauenhoffer Stiftung einen starken Partner gefunden zu haben, der unsere Philosophie nach einem schnellen und zielgerichteten Breitbandausbau teilt“, betont Bürgermeister Steffens. Die Stiftung fördert unter anderem Maßnahmen und Projekte zur Verbesserung der chancengleichen Nutzung sämtlicher Informations- und Kommunikationstechniken und -technologien in ländlich geprägten Räumen.
Stiftung ebnet mit Telekom den Weg in die Breitbandzukunft
Um Hesselhurster Bürger und Gewerbetreibende schnell an das Breitbandnetz anschließen zu können, hat die Franz- und Regine Frauenhoffer-Stiftung nochmals intensive Gespräche mit der Deutschen Telekom geführt und ein gemeinsames Ausbaukonzept für Hesselhurst entwickelt. Im Rahmen eines gemeinsamen Kooperationsmodells zwischen Stiftung und Telekom wird der Anschluss an die Datenautobahn jetzt Realität. Die Anschlusskosten wurden auf Basis einer großzügigen privaten Spende finanziert, welche den gemeinsamen Ausbau letztendlich ermöglichen konnte. Bürgermeister Marco Steffens und Franz Frauenhoffer bedanken sich herzlich für diese Unterstützung. „Mit dem heute in Betrieb genommenen Breitbandnetz steht Hesselhurst eine zukunftsorientierte und vor allen Dingen ausbaufähige Infrastruktur zur Verfügung“, so Franz Frauenhoffer. Die Frauenhoffer-Stiftung sieht in der modernen Breitbandversorgung ein Plus an Lebensqualität für die Bürger.
Auch Ortsvorsteher Eugen Sester ist überzeugt, dass der Breitbandausbau ein wichtiger Garant für weiteres soziales und wirtschaftliches Wachstum in Hesselhurst darstellt.
Ab Februar Servicemitarbeiter in Hesselhurst
Damit die neue Technik möglichst schnell von den Bürgern und Gewerbetreibenden genutzt werden kann, richtet der Telekom-Vertriebspartner Armbruster aus Kehl, Hauptstr. 13, in den nächsten Wochen eine Servicestelle in der Ortsverwaltung ein. „Wir wollen die Kunden bei ihren Tarifumstellungen aktiv begleiten und stehen für alle Fragen rund um den neuen DSL-Anschluss zur Verfügung“, erklärt Geschäftsführer Gerhard Armbruster bei der gemeinsamen Einweihung des Hesselhurster DSL-Netzes. Wichtig sei, so Armbruster weiter, dass sich die Kunden für eine korrekte Aufschaltung auf die neue Outdoor-DSLAM-Technik direkt mit uns in Verbindung setzen. Eine automatische Umstellung auf die höhere Bandbreite erfolgt leider nicht.
Beratungstermine für die DSL-Umstellungen in der Ortsverwaltung
Die ersten Beratungstermine finden am Dienstag, dem 01.02., von 9.30 bis 12.00 Uhr sowie am Donnerstag, dem 03.02., von 15.00 bis 20.00 Uhr im Sitzungssaal der Ortsverwaltung statt.


Zum gemeinsamen Startschuss für die Inbetriebnahme des Highspeed-Internets in Hesselhurst trafen sich (von links nach rechts) Gerhard Armbruster (TelePartner Armbruster), Patrick Galster (Telekom), Marco Steffens (Bürgermeister), Regine Frauenhoffer (Stiftung), Peter Laule (Telekom), Franz Frauenhoffer (Stiftung), Michael Dupke (Telekom), Tapio Muley (Verwaltung) sowie Eugen Sester (Ortsvorsteher)
Der Breitband-Ausbau im Willstätter Ortsteil Eckartsweier ist gestartet
Auch im Willstätter Ortsteil Eckartsweier beginnt die Vorfreude auf schnelles DSL: die Deutsche Telekom hat die Ausbauarbeiten für das neue Breitbandnetz gestartet
Diesen Internetausbau haben sich die Einwohner und Gewerbetreibende schon lange herbeigesehnt, da sie mit einer durchschnittlichen Übertragungsrate von weniger als 1 MBit/s (DSL 1000) viel zu langsam im Internet unterwegs sind. Zur Beseitigung dieser Versorgungslücke hat die Gemeinde Willstätt noch im Sommer Leerrohre verlegt. Die kurzfristige Umsetzung des Projektes ermöglichen die Franz und Regine Frauenhoffer-Stiftung gemeinsam mit den ortsansässigen Firmen. Auf Basis dieser Kooperation realisiert die Telekom gegenwärtig den Endausbau bis zu DSL 16.000.
Schnelles Internet über eine eigene Ortsnetzanbindung
Eckartsweier ist telefonnetztechnisch an das Ortsnetz Kehl-Goldscheuer angeschlossen. Diese Netzanbindung wird gegenwärtig von der Telekom komplett umgebaut. Zwar bleibt die Telefonanbindung weiterhin Teil des Ortsnetzes Kehl-Goldscheuer, das Internetsignal für Eckartsweier wird aber zukünftig über eine Hochgeschwindigkeitsglasfasertrasse von Willstätt aus eingespeist. Dadurch werden die hohen Dämpfungswerte, die für das schlechte Internetsignal in Eckartsweier verantwortlich waren, weitreichend eliminiert.
Neben dem neuen Glasfaserkabel zwischen Willstätt und Eckartsweier, so Netzplaner und Bauleiter Peter Laule, Deutsche Telekom, werden aktuell die beiden neuen Multifunktionsgehäuse aufgebaut und bestückt. Innerhalb dieser beiden sogenannten Outdoor-DSLAM’s können die entkoppelten Signale „Internet“ und „Telefon“ dann zusammengeführt und den einzelnen Hausanschlüssen zugeordnet werden.
Noch im Frühjahr 2011 ist mit einem Abschluss der Tiefbauarbeiten zu rechnen, sofern die Witterungsverhältnisse den engen Zeitplan der Telekom nicht verzögern. Sobald die Leitungsstrecken eingemessen und in die neuen Verbindungen in die Kundensysteme der Telekom eingearbeitet sind, kann mit einer Freischaltung gerechnet werden – voraussichtlich im Sommer 2011.


Für Eckartsweier entsteht – Dank der Franz und Regine Frauenhoffer-Stiftung sowie den unterstützenden Firmeninhabern – ein modernes Kommunikationsnetz.
DSL-Ausbau Hesselhurst: Ausbauarbeiten laufen auf Hochtouren!
Die Tage der schleppend langsamen Internetverbindungen im Ortsteil Hesselhurst sind nun endgültig gezählt: Die Telekom hat die Arbeiten zur Breitbandmodernisierung gestartet
Die Hesselhurster Bürger und Gewerbetreibende dürfen sich zum Jahreswechsel 2010/2011 auf deutlich schnellere Internetleitungen freuen. Die Deutsche Telekom hat die Tiefbauarbeiten am DSL-Netz vor wenigen Wochen gestartet und liegt damit innerhalb des mit der Frauenhoffer-Stiftung vereinbarten Zeitplans. Die Deutsche Telekom realisiert im Auftrag der Franz & Regine Frauenhoffer Stiftung aus Ostrach das DSL-Projekt und stellt auftragsgemäß die zukunftsorientierte und moderne Breitband-Kommunikation in dem derzeit noch unterversorgten Ortsteil sicher.
Laut Informationen von Netzplaner und Bauleiter Peter Laule, Deutsche Telekom, werden in den kommenden Wochen die beiden wichtigsten Kabelverzweiger von Hesselhurst (Friedhofstraße und Waldseestraße) mit moderner Kommunikationstechnik überbaut und mit Glasfaser angeschlossen (sog. Outdoor-DSLAM’s). Das Internetsignal wird wiederum über ein noch zu verlegendes Glasfaserkabel von Willstätt aus kommend dem Ortsteil zugeführt. Damit entsteht bis in den Ortskern hinein ein modernes Glasfasernetz, auf dessen Basis das Highspeedinternet dann an die Hausanschlüsse weiterverteilt wird. In dieser Ausbaustufe wird Hesselhurst ab Anfang 2011 weitreichend mit DSL 16.000 versorgt sein.
„Wir sind sehr dankbar, mit der Frauenhoffer-Stiftung einen starken Partner für die Realisierung des schnellen Internets in Hesselhurst gewonnen zu haben“, betont Bürgermeister Marco Steffens. Durch die gemeinsamen Anstrengungen wurde dieser schnelle Netzausbau erst möglich.
Auch Ortsvorsteher Eugen Sester ist überzeugt, dass durch die neue Breitbandversorgung für Hesselhurst ein echter Standortvorteil entsteht.
Noch im November kann mit dem Abschluss der Tiefbauarbeiten gerechnet werden. Anschließend benötigt die Telekom ca. 6 bis 8 Wochen für die Einmessung der Leitungen sowie der Bereitstellung in den internen Kundensystemen. Die Gemeinde Willstätt wird die Hesselhurster Bevölkerung über die Fertigstellung rechtzeitig informieren.
DSL-Ausbau Eckartsweier: Gemeinsam in die Breitbandzukunft
Auf dem Weg in die Breitbandzukunft hat Willstätt einen weiteren wichtigen Meilenstein erreicht: Eckartsweirer Firmen, Telekom und Frauenhoffer-Stiftung schaffen die Voraussetzungen für Hochgeschwindigkeitsinternet mit DSL 16.000
Während das Ortsnetz Legelshurst bereits ausgebaut ist und für das Ortsnetz Hesselhurst der Netzausbau noch in diesem Jahr startet, wird jetzt auch für Eckartsweier das drängende Problem der Breitbandunterversorgung zeitnah gelöst. Die Voraussetzungen hierfür waren anfangs allerdings nicht ganz einfach, da Eckartsweier zum einen über das Ortsnetz Kehl-Goldscheuer versorgt ist – zum anderen eine Glasfasertrasse für den DSL-Ausbau benötigt wird.
Dabei ist Eckartsweier mit seinen fast 600 Haushalten und zahlreichen Gewerbebetrieben mit durchschnittlich weniger als 1 MBit/s massiv unterversorgt. Das hat die Breitbandumfrage von Herbst 2009 ergeben. Im Rahmen ihrer Recherchen hat die Gemeinde Kenntnis über ein vorhandenes Glasfaserkabel erlangt, dass von Willstätt aus kommend bis zum östlichen Ortsrand von Eckartsweier verlegt ist. Die Gemeinde hat sich dieses Wissen zu nutze gemacht und verlegt gegenwärtig eine 1,2 km lange Leerrohrtrasse zwischen dem Glasfaserkabel und dem Hauptverteiler am Gasthof Linde (Ortsrand Süd).
„Mit dieser Leerrohrtrasse stellen wir eine wichtige Verbindung zwischen dem Glasfaserkabel sowie dem Hauptverteiler (KVZ) her und schaffen damit die Voraussetzungen für einen kabelgebundenen Breitbandausbau durch einen Kabelnetzbetreiber“, betont Ortsvorsteherin Marianne Mehne. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich im Oktober abgeschlossen sein. Die Gemeinde investiert in dieses Projekt 33.000,- Euro.
DSL 16.000 kommt 2011
„Um auch Eckartsweier bereits 2011 an das schnelle Internet anzuschließen, hat der Gemeinderat unsere Leerrohrtrasse im Juli in die vertrauensvollen Hände der Frauenhoffer-Stiftung aus Ostrach übergeben“, so Bürgermeister Marco Steffens. Die Franz- und Regine Frauenhoffer-Stiftung fördert unter anderem Maßnahmen und Projekte zur Verbesserung der chancengleichen Nutzung sämtlicher Informations- und Kommunikationstechniken in ländlich geprägten Räumen (siehe auch www.frauenhoffer-stiftung.de).
Der kabelgebundene Netzausbau unter Verwendung der gemeindlichen Leerrohre war allerdings an einen zusätzlichen Investitionszuschuss für die notwendige Anschlusstechnik der Telekom (DSLAM’s) gebunden, welcher durch die Franz und Regine Frauenhoffer-Stiftung sowie den ortsansässigen Firmen kurzfristig abgedeckt werden konnte. Aus EU-und wettbewerbsrechtlichen Gründen darf die Gemeinde hierfür keine Mittel bereitstellen.
Damit sind die Voraussetzungen für einen schnellen DSL-Ausbau in Eckartsweier erfüllt – Stiftung und Telekom gehen jetzt in die Umsetzung. Vorgesehen ist eine Infrastruktur mit zwei Outdoor-DSLAM’s, die nachher Eckartsweier weiträumig mit DSL 16.000 versorgen wird.
Die Planungs- und Beauftragungsphase wird laut Information der Deutschen Telekom bereits Anfang September beginnen – der Netzausbau wird spätestens im Sommer 2011 abgeschlossen sein und von der Frauenhoffer-Stiftung technisch abgenommen.
Gemeinsam packen wir es an
„Unsere Arbeit baut auf Kooperationen, die uns helfen, Breitbandprojekte auf dem Lande realisieren zu können“, informiert Franz Frauenhoffer über seine ehrenamtliche Arbeit. Dass das „Wir“-Gefühl in Eckartsweier gelebt wird, zeigt die Hilfsbereitschaft vieler Eckartsweier Firmen, welche das Projekt finanziell unterstützt haben. Denn Dank dieser Unterstützung war es der Stiftung möglich, auf die Telekom zuzugehen: „Das Breitbandprojekt Eckartsweier packen wir jetzt gemeinsam an!“
Bürgermeister Herr Steffens und Ortvorsteherin Frau Mehne bedanken sich stellvertretend für den gesamten Ortsteil bei den unterstützenden Firmeninhabern.
DSL-Projekt Legelshurst: Aufruf an unsere Gewerbebetriebe!
Im Moment beschäftigt uns eine Thematik betreffend Geschäftskunden der Deutschen Telekom, welche über ihre Telefonanlagenanschlüsse das hochwertige DSL-Signal aufbuchen lassen wollen.
Wenn auch Ihr Betrieb zu den betroffenen Kunden aus Legelshurst gehört, melden Sie sich bitte umgehend bei uns:
Gemeinde Willstätt
Herr Muley
Telefon: 07852 / 43-109
eMail: tapio.muley@willstaett.de
Vielen Dank!
Breitband Legelshurst: Schalten Sie jetzt um auf DSL 16.000!
Breitband Legelshurst: Telekom schaltet DSL bis 16.000 kbit/s frei
Freudige Gesichter gab es am gestrigen Freitag bei einem Treffen im Legeslhurster Rathaus anlässlich der Freischaltung der ADSL2+ - Leitung durch die Deusche Telekom.
Seit dem 9. Juli steht nun in Legelshurst auch das schnelle DSL zur Verfügung. Legelshurst , so Bürgermeister Marco Steffens war bisher, wie Hesselhurst und Eckartsweier, auch in Punco Internetzugang unterversorgt. Daß dies aber auch ein wichtiger Standortfaktor ist, so Bürgermeister Marco Steffens zeigen immer wieder Gespräche mit möglichen Bauplatzinertessenten, bei denen nach der Breitbandversorgung in der Gemeinde gefragt wird. Besonders bei den ortsansässigen Firmen als auch in den Privathaushalten ist eine schnelle Breitbandversorgung bei der Wahl ihrerer Niederlassung oder ihres Wohnsitzes eine zentrale Frage. Der ländliche Raum, so Bürgermeister Marco Steffens, darf den Städten nicht hinterher hinken. Bemühungen dies zu ändern, so Ortsvorsteher Reinahrd Jockers, scheiterten in der Vergangenheit an der von der Telekom geforderten Kostenbeteilung durch die Gemeinde in Höhe von 150.000 Euro. Für die drei Ortsteile Eckartsweier, Hesselhrust und Legelshurst hätte die Gemeinde einen Investitionszuschuss in Höhe von insgesamt 450.000 Euro aufbrigen müssen, was in der derzeitigen wirtschaftliche Lage nicht zu machen gewesen wäre.
Als sich dann im Jahr 2007 für den Ortsteil Legelshurst die Gelegenheit ergab, durch ein Pilotprojekt des Landes Baden-Württemberg Breitbandinternet mittels UMTS zu bekommen, so Reinhard Jockers, haben wir natürlich sofort zugesagt - zumal nur drei Gemeinden in Baden-Württemberg in diesen Genuss solch eier Lösung kamen. Eine kabelgebudnene Lösung, so Bürgermeister Marco Steffens wäre uns natürlcih lieber gewesen, aber besser UMTS als gar kein Internetzugang.
Gegen diesen UMTS-Sender im Legelsurster Kirchturm regte sich Wiederstand wegen einer möglichen Strahlenbelastung. Die gegründete Bürgerinitaitive unter Leitung von Walter Portmann nahm selbst Gespräche mit der Telekom auf um doch noch eine Verlegung von Kabel im Ortsteil Legelshrust zu erreichen, was letztlich auch zum Erfolg führte. Die Telekom verzichtete nach weiteren Gesprächen mit der Gemeine auf eine Kostenbeteiligung der Gemeinde in Höhe von 150.000 Euro.
Reinhard Jockers dankte den anwesenden Vertretern der Bürgerinitiative, Karl Erhardt und Walter Portmann, für ihren Einsatz.
Ab Juli Internetgeschwindigkeiten von 16.000 kbit
Nach dem nun abgeschlossenen DSL-Ausbau, so Michael Dupke von der Deutschen Telekom, können 70 Prozent der Legelshurter Bevölkerung DSL mit einer Geschwindigkeit von 6.000 bis 16.000 kbit/sec nutzen. Etwa 25 Prozent zwischen 2.000 und 6.000 kbit/sec. Einem Rest von 5 Prozent steht auf Grund der Leitungslängen DSL bis zu 2.000 kbit/sec zur Verfügung. Diese hatten bisher überhaupt keinen Internetzugang!
Insgesamt, so Michael Dupke, hat die Telekom in den letzten Monaten 500 Meter Kupferkabel, 1.000 Meter Rohre , 9.000 Meter Mikrorohre und 1.800 Meter Glasfaserkabel in Legelshurst verlegt und fünf Multifunktionsgehäuse - sogenannte Outdoor-DSLAM's - mit der neuen Technologie aufgebaut. In den nächsten beiden Wochen wird die Telekom im DRK-Raum im Rathaus mit einer Mitarbeiterin vor Ort anwesend sein, um alle Fragen der Kunden zu bearbeiten und die Tarifumstellungen vorzunehmen. Die genaue Servicezeiten sind über die Ortsverwaltung zu erfragen und werden auch im Mitteilungsblatt abgedruckt.
Die schnellere Geschwindigkeit, so Johannes Löffler von der Telekom, steht den Kunden nicht automatisch, sondern nur auf Antrag zur Verfügung.
Bildtext:
DSL-Freischaltung in Legelshurst: In der Zedernstraße vor der Schalteinrichtung fanden sich gestern ein (von links): Michael Dupke, Telekom, Waler Portmann, BI, Marco Steffens, Brigitte Höderer, Telekom, Reinhard Jockers, Johannes Löfler, Telekom, und Karl Erhardt
Breitband Eckartsweier: Leerrohre für schnelles Internet
Mit der Verlegung von Leerrohren schafft die Gemeinde Willstätt die Infrastruktur für schnelles Internet im Ortsteil Eckartsweier. Dadurch kann die bestehende Versorgungslücke im DSL-Netz durch einen Kabelnetzbetreiber schnell geschlossen werden.
Die Gemeinde Willstätt unternimmt alle Anstrengungen, um die letzten weißen Flecken in der Breitbandversorgung endgültig zu schließen und somit für die Breitbandzukunft bestens gerüstet zu sein. Denn die Internetbandbreiten sind Heute ein Standard, an dem Lebensqualität und moderne Arbeitsbedingungen gemessen werden.
Dabei gibt es für den Breitbandausbau kein Patentrezept. Vielmehr führt in jedem Ortsteil ein anderer Weg zum Erfolg, wie die Erfahrungen in Legelshurst und Hesselhurst gezeigt haben.
Der Ortsteil Eckartsweier ist mit seinen fast 600 Haushalten klassisch unterversorgt. Laut Umfrage von Oktober 2009, an der sich 65% aller Haushalte beteiligt hatten, müssen 92% mit weniger als DSL 1.000 auskommen.
„Bei unsere Breitbandstrategie für Eckartsweier setzen wir auf die Erschließung eines vorhandenes Glasfaserkabels, welches derzeit ungenutzt im Boden liegt und die Versorgung des Ortsteils mit schnellem Internet sicherstellen kann“, so Bürgermeister Marco Steffens. Das Glasfaserkabel wurde in den 80er Jahren für ein Kundenprojekt durch die Deutsche Telekom von Willstätt aus nach Eckartsweier verlegt und endet am östlichen Ortsrand. Mit der Leerrohrtrasse wird nun eine Verbindung zwischen dem Glasfaserkabel und dem Hauptverteiler am Gasthof Linde hergestellt.
Die Leerrohre werden dabei im Gehwegbereich vom Ortsende Ost entlang der Willstätter Straße und Kehler Straße bis zum Gasthof Linde (Ortsrand Süd) verlegt.
„Genau diese Infrastruktur benötigt ein Kabelnetzbetreiber, um das DSL-Netz von Eckartsweier zukunftsorientiert ausbauen zu können“, betont Ortsvorsteherin Marianne Mehne.
Im Zuge der Maßnahme wird der Energieversorger Süwag die vorhandene Strom-Freileitung auf dem Teilstück „Kehlerstraße bis Einmündung Schutterstraße“ auf eine Erdkabelversorgung umbauen. Nach Fertigstellung kann die veraltete Freileitung dann abgebaut werden. Netzplaner Herr Zink von der Süwag erklärt, dass nach dem Umbau die Hausanschlüsse zukunftsorientiert ausgebaut sein werden und somit eine bessere Stromversorgung gewährleistet ist.
Das Land Baden-Württemberg fördert die Leerrohrtrasse im Rahmen des Konjunkturpaketes II. Noch im Laufe des kommenden Jahres wird Willstätt mit seinen Ortsteilen vollständig an das Breitbandinternet angeschlossen sein.
Breitband Sand: Informationsveranstaltung zu UMTS-DSL
Breitband Legelshurst: DSL-Ausbau läuft auf Hochtouren
Um eine Übertragungsgeschwindigkeit von DSL 16.000 für die Bürger und Gewerbetreibende in Legelshurst zu realisieren, muss das vorhandene DSL-Netz durch die Deutsche Telekom modernisiert werden. Die Ausbauarbeiten laufen derzeit auf Hochtouren.
Im April 2009 hat die Telekom im Rahmen einer Informationsveranstaltung die Netzmodernisierung in Legelshurst angekündigt. Geplant war damals die Herstellung eines einzelnen glasfaserangebundenen High-Speed-Internet-Verteilers (ein sog. Outdoor-DSLAM), und zwar in der Bahnhofstraße in Legelshurst. Über solch einen DSLAM den Haushalten innerhalb eines Radius von ca. 900 Meter Internetgeschwindigkeiten bis 16.000 kbit/sec zur Verfügung gestellt werden.
Legelshurst als zweitgrößter Ortsteil von Willstätt wäre damit allerdings nur teilweise mit DSL 16.000 abgedeckt. Viele Haushalte müssten mit 4000 bis 6000 kbit/sec auskommen – was im Vergleich zum derzeit verfügbaren „DSL-Light“ mit 384 kbit/sec immer noch eine deutliche Aufwertung darstellt. Dieses Problem hat auch die Telekom erkannt und wird deshalb den Netzausbau auf eigene Kosten um einen zweiten Outdoor DSLAM in der Zehdernstraße erweitern.
„Für die Erweiterung mussten wir eine Glasfaserstrecke von 800 Meter durch Legelshurst verlegen, damit beide DSL-Verteiler ihre eigene Glasfaserversorgung haben und die hohen Netzgeschwindigkeiten liefern können“, erklärt Peter Laule, Netzplaner und Bauleiter der Telekom, Herrn Bürgermeister Marco Steffens und Ortsvorsteher Reinhard Jockers, die sich über den gegenwärtigen Ausbaustatus vor Ort informierten.
Durch die Aufteilung der DSL-Verteilung wird Legelshurst weitestgehend mit DSL 16.000 kbit/sec versorgt sein. Die Telekom rechnet noch im Mai mit dem Abschluss der Tiefbauarbeiten. Wintereinbrüche hatten den straffen Zeitplan im Dezember und Januar immer wieder unterbrochen.
Wenn die Tiefbauarbeiten abgeschlossen sind, dauert es nur noch wenige Wochen, bis eine DSL-Freischaltung für die Endkunden erfolgt ist, so Laule weiter. Im Juni ist mit der Verfügbarkeit des schnellen Internet zu rechen, vorausgesetzt, die Arbeiten werden nicht durch die Witterungsverhältnisse erneut verzögert.
Die kabelgebundene DSL-Lösung ergänzt die bereits bestehende mobile Highspeed-Internet-Lösung via UMTS sinnvoll. Mit diesen Technologien ist Legelshurst für die Breitband-Zukunft bestens gerüstet.

Die Franz und Regine Frauenhoffer Stiftung aus Ostrach realisiert DSL 16.000 für Hesselhurst
Die intensiven Anstrengungen der Gemeinde Willstätt für einen nachhaltigen Breitbandausbau in den noch unterversorgten Ortsteilen Hesselhurst, Eckartsweier und Sand tragen nun erste Früchte: Bürgerinnen und Bürger sowie Gewerbetreibende aus Hesselhurst dürfen sich auf das schnelle DSL 16.000 freuen!
„Unser Ziel war es von Anfang an, in den unterversorgten Ortsteilen einen schnellen und vor allen Dingen zukunftsorientierten Zugang zum Breitbandnetz zu realisieren“, so Bürgermeister Marco Steffens. „Funktechnologien können den Bedarf an Breitbandinternet in Hesselhurst nur kurzfristig decken. Daher setzen wir bei unseren Bemühungen auf eine kabelgebundene Lösung“. Dies gestaltet sich allerdings schwierig, da einerseits EU-Vorgaben, andererseits Rahmenbedingungen der Netzbetreiber und nicht zuletzt der zukünftige Versorgungsbedarf im Ortsteil in Einklang gebracht werden müssen.
Die Frauenhoffer-Stiftung ermöglicht den Breitbandausbau für High-Speed-Internet bis DSL 16.000
Die Gemeinde Willstätt hat mit der Frauenhoffer-Stiftung aus Ostrach, vertreten durch Franz und Regine Frauenhoffer (www.frauenhoffer-stiftung.de), einen starken Partner für die Realisierung des schnellen Internets in Hesselhurst gewonnen. Die Frauenhoffer-Stiftung fördert unter anderem Maßnahmen und Projekte zur Verbesserung der chancengleichen Nutzung sämtlicher Informations- und Kommunikationstechniken und –technologien in ländlich geprägten Räumen.
Um die Bürger und Gewerbetreibende aus Hesselhurst endlich an das Breitbandinternet anzuschließen, wird die Frauenhoffer-Stiftung gemeinsam mit der Telekom aktiv: Der Ortsteil Hesselhurst wird innerhalb der kommenden 12 Monate an das deutschlandweite Hochgeschwindigkeitsnetz angeschlossen. Die Maßnahme ist ausschließlich auf Spendenbasis finanziert.
„Wir haben nicht locker gelassen und nochmals intensive Gespräche mit der Deutschen Telekom gesucht, wobei uns die Ergebnisse der Internet-Befragung der Gemeinde bei den Argumentationen geholfen haben. Im Ergebnis hat uns der Netzbetreiber Anfang Februar dann ein akzeptables Ausbauangebot zukommen lassen, mit dem wir konstruktiv weiterarbeiten konnten“, verdeutlicht Franz Frauenhoffer.
In einem gemeinsamen Informationsgespräch mit Bürgermeister Marco Steffens und Ortsvorsteher Eugen Sester erklärt Franz Frauenhoffer das Ausbaukonzept, wonach der unterversorgte Ortsteil einen Glasfaseranschluss bis zum Ortseingang erhält. Innerhalb des Ortsteils wird das DSL-Signal über zwei sogenannte Outdoor-DSLAMs (Telekom-Glasfaser-Anschluss-Technik) so weiterverteilt, dass in fast allen Haushalten DSL 16.000 ankommen kann. Mit der Glasfasertechnik ist der Ortsteil Hesselhurst bestens für die Breitband-Zukunft gerüstet, so Frauenhoffer.
94% der Haushalte und Gewerbetreibende in Hesselhurst gegenwärtig unterversorgt
An der gemeindlichen Breitbandbedarf-sanalyse von Oktober 2009 haben sich in Hesselhurst – auch Dank des persönlichen Engagements der Ortschaftsräte – über 217 Haushalte und Gewerbetreibende beteiligt. Das entspricht einer beachtlichen Gesamtbeteiligung von 66%.
Die Auswertung der Breitbandbedarfs-
analyse hat ergeben, dass 94% der Hausanschlüsse in Hesselhurst mit weniger als DSL 1.000 auskommen müssen. Die Telekom als einziger Kabelnetzbetreiber in diesem Ortsteil hatte noch im Sommer 2009 einen Breitbandausbau aus wirtschaftlichen Gründen abgelehnt.
Bürgermeister Steffens betont, dass die Gemeinde alle Anstrengungen unternimmt, damit die weißen Flecken im Breitbandnetz-Netz auch in Eckartsweier und Sand schnellstmöglich verschwinden und Willstätt mit seinen Ortsteilen für Wohnen und Arbeiten noch attraktiver wird.
Bericht zur Breitbandversorgung in den Ortsteilen Sand, Hesselhurst und Eckartsweier verfügbar
Hier den kompletten Bericht zur Breitbandversorgung herunterladen
Hier die DSL-Versorgungskarte für den Ortsteil Sand herunterladen
Hier die DSL-Versorgungskarte für den Ortsteil Eckartsweier herunterladen
Hier die DSL-Versorgungskarte für den Ortsteil Hesselhurst herunterladen
Um die Breitbandsituation in den Ortsteilen Sand, Hesselhurst und Eckartsweier zu verbessern, hat die Gemeinde Willstätt im September und Oktober 2009 eine DSL-Umfrage gestartet. Die „Breitbandbedarfsanalyse“ hatte zum Ziel, den IST-Zustand zu analysieren und das vorhandene Interesse an einer Modernisierung des DSL-Netzes darzustellen.
Dabei richtete sich die freiwillige und unverbindliche Umfrage an alle Haushalte und Gewerbetreibende in den betroffenen Ortsteilen.
„Wir bedanken uns ausdrücklich bei allen Mitbürgern und Gewerbetreibenden, die sich einige Minuten Zeit für den Umfragebogen genommen haben. Der Dank gilt aber auch den Ortschaftsräten, die sich persönlich für die Umfrage eingesetzt haben. Denn nur gemeinsam können wir den nötigen Druck aufbauen oder konstruktive Argumente liefern, damit wir einen Netzbetreiber für einen Netzausbau überzeugt bekommen.“, macht Bürgermeister Marco Steffens deutlich.
Das Umfrageergebnis, welches auf der gemeindlichen Internetseite unter www.willstaett.de zum Download eingestellt ist und auf Anfrage an gemeinde@willstaett.de verschickt wird, erfüllt zwei ganz entscheidende Punkte:
„Uns hilft ein breites Signal aus der Bevölkerung bei den Verhandlungen mit Netzbetreibern. Des weiteren zeigt die Bedarfsabfrage, welche Breitbandgeschwindigkeiten zukünftig benötigt werden, um nachher auch die geeignete Breitbandtechnologie zu finden“, erklärt Steffens.
Bis zum Stichtag am 16. Oktober sind von 1.710 angefragten Haushalten 776 Umfragebögen in der Gemeindeverwaltung abgegeben worden. Dies entspricht einer Gesamtbeteiligung von 43% aus den Ortsteilen Sand, Eckartsweier und Hesselhurst. Ortsteilsbezogen unterscheiden sich aber die Beteiligungsanteile ganz entscheidend:
Während sich im Ortsteil Sand (21%) nur jeder fünfte Haushalt einen schnelleren Zugang ins Internet wünscht, unterstützt in den Ortsteilen Eckartsweier (65%) und Hesselhurst (66%) mehr als jeder zweite Haushalt eine Netzmodernisierung.
Wie gravierend die Bürger und Gewerbetreibende die derzeitige Breitbandsituation in ihrem Ortsteil dabei beurteilen, wird aus den zahlreich eingegangenen Rückmeldungen deutlich: die derzeitigen Internetdatenleitungen werden als katastrophal, unerträglich und nicht zeitgemäß bezeichnet.
Insbesondere in den Ortsteilen Eckartsweier und Hesselhurst müssen die meisten Hausanschlüsse mit Übertragungsraten von weniger als 1.000 kbit/s auskommen. Das stellt eine massive Breitband-Unterversorgung dar und bedeutet gerade für die Gewerbetreibenden einen gravierenden Standortnachteil.
„Unsere Aufgabe besteht nun darin, mit den Zahlen schnell in neue Verhandlungen einzusteigen und zusammen mit Netzbetreibern nach geeigneten Lösungen zu suchen, damit die unterversorgten Ortsteile schnell und zukunftsorientiert an das Breitbandinternet angeschlossen werden können“, so Bürgermeister Marco Steffens.
Dabei hängt eine Breitbandmodernisierung nicht von der Gemeinde Willstätt, sondern von der Verhandlungsbereitschaft der Netzbetreiber ab, welche Kundenstandorte nach speziellen wirtschaftlichen Kriterien bewerten.
Trotz einer guten Verhandlungsbasis hatte beispielsweise die Deutsche Telekom - als einzigster Kabelnetzbetreiber in den Ortsteilen Sand, Eckartsweier und Hesselhurst - der Gemeinde im Juni diesen Jahres mitgeteilt, nicht für jedes Ausbauprojekt einen Lösungsvorschlag unterbreiten zu können.
Da die Gemeinde kein Telekommunikationsanbieter ist, kann diese auch nicht selbst das „Internet-Dilemma“ lösen. „Und genau hier helfen uns die Umfrageergebnisse, dass ein Ausbau der Ortsnetze für einen Wettbewerber eben doch wirtschaftlich interessant werden kann; vorausgesetzt, viele der Umfrageteilnehmer gehen nachher auch einen Veränderungsprozess mit“, so Steffens. Der mit der Durchführung der Umfrage beauftragte Verwaltungsfachangestellte Tapio Muley aus dem Fachbereich Zentrale Dienste / Datenverarbeitung hätte sich noch mehr Rückmeldungen aus dem Ortsteil Sand gewünscht. Sand ist mit seinen ca. 800 Haushalten der drittgrößte Ortsteil von Willstätt und kann Übertragungsraten bis 2.000 kbit/s nutzen, was allerdings nicht dem heutigen Stand der Technik entspricht. Gerade für Internettelefonie und Multimediaangebote aus dem Word-Wide-Web ist der heutige Mindeststandard DSL 6.000.
Die schnellsten Internetzugänge stehen im Kernort Willstätt zur Verfügung, in welchem die Kunden zwischen zwei konkurrierenden Kabelnetzbetreibern sowie einem UMTS-Betreiber wählen können. Eine ähnliche Wettbewerbssituation hat im Ortsteil Legelshurst dazu geführt, dass den Haushalten mit Beginn 2010 DSL 16.000 zur Verfügung steht – und zwar flächendeckend für den gesamten Ortsteil. Der Ausbau startet noch im Herbst diesen Jahres.
Auch wenn die Kabelnetze in Willstätt über die aktuellsten Technologien verfügen, so führen die Leitungslängen zu den Ortsteilen Sand, Eckartsweier und Hesselhurst zu hohen Dämpfungswerten, was das DSL-Signal beeinträchtigt und zum derzeitigen unzureichenden Versorgungsgrad in den drei Ortsteilen führt. Die technische Herausforderung besteht also darin, das hochwertige DSL-Signal bis in den unterversorgten Ortsteil hineinzutransportieren. Dies könnte durch eine schnelle Glasfaseranbindung oder einer Richtfunkstrecke (Punkt-zu-Punkt-Verbindung) realisiert werden.
„Wir bewerten die Breitbandbedarfsanalyse als Erfolg und werden so schnell als möglich Lösungsvorschläge von den Netzbetreibern abfragen“, so Bürgermeister Marco Steffens.
DSL-Umfrage bis 16. Oktober 2009 verlängert!
Alle Haushalte, die sich noch nicht an der DSL-Umfrage beteiligt haben, sind aufgerufen, an der Breitbandanalyse teilzunehmen.
Hier den Umfragebogen für Sand herunterladen
Hier den Umfragebogen für Eckartsweier herunterladen
Hier den Umfragebogen für Hesselhurst herunterladen
Das bisherige Zwischenergebnis zeigt, dass dieses wichtige Thema noch nicht bei allen Bürgerinnen und Bürgern angekommen ist.
Die Beteiligungen liegen aktuell:
Für Sand bei ca. 10%
Für Eckartsweier bei ca. 25%
Für Hesselhurst bei ca. 35%
Es müssen sich so viele Haushalte wie möglich an der DSL-Umfrage beteiligen, damit wir ein möglichst breites Interesse an hochwertigen DSL-Breitbandanschlüssen vorweisen können.
Denn: Schnelles Internet macht Ihren Ortsteil für Wohnen und Arbeiten attraktiver!
Die Verwaltung ruft daher die Ortschaftsräte von Sand, Eckartsweier und Hesselhurst auf, die DSL-Umfrage zu unterstützen.
Gerne dürfen Sie uns Ihren Umfragebogen auch faxen (07852 / 43-180) oder mailen (gemeinde@willstaett.de)
Sie haben Fragen ? Rufen Sie uns an: Tapio Muley, Datenverarbeitung / IT, 07852 / 43-109
Vielen Dank !
Schnelles Internet für Willstätt’s Ortsnetze Sand, Eckartsweier und Hesselhurst ; Umfrage gestartet !
Während die Städte eine schnelle Internetdatenleitung genießen, hinkt der ländliche Raum der modernen Informationsgesellschaft immer noch hinterher oder muss teures Sateliten-DSL bezahlen. Auch durch die Gemeinde Willstätt läuft der Graben der „Medialen Trennung“. Wenngleich für die größten Ortsteile Willstätt und Legelshurst eine sehr gute Netzversorgung besteht, ist Willstätt insgesamt von einer guten flächendeckenden Breitband-Versorgung leider noch weit entfernt.
Im Ortsteil Sand stehen wir vor einer besonderen Herausforderung, da die Grundversorgung mit DSL 1000 bis 2000 in der Fläche zwar gut ist, aber diese Übertragungsraten längst nicht dem heutigen Stand der Technik entsprechen (siehe weiter hinten im Text).
Die Haushalte in unseren Teilorten Hesselhurst und Eckartsweier liegen dagegen zu weit von der zentralen Vermittlungsstelle der Telekom entfernt und können somit nur „DSL-Light“ (weniger als DSL 1000) nutzen.
Die Gemeinde unternimmt derzeit alle Anstrengungen, um den digitalen Graben zu schließen und die unterversorgten Ortsteile Eckartsweier und Hesselhurst auf den heutigen Stand der Technik zu bekommen. Denn: der fehlende Zugang zum Breitbandinternet wird insbesondere für diese beiden Ortsteile zunehmend zu einem Standortnachteil !
Im Kernort Willstätt vereinen wir alle Technologien, die der heutige Markt an Breitbanddiensten hergibt. Angefangen vom digitalisierten TV-Kabel über schnelle DSL-Leitungen bis hin zu Mobilfunklösungen auf Basis UMTS.
Uns muss es gelingen, wenigstens eines dieser schnellen Übertragungsmedien in die unterversorgten Ortsteile zu transportieren, damit die Haushalte und Gewerbebetriebe endlich eine Alternative haben. Zeitgleich würde eine Wettbewerbssituation in diesen Ortsteilen zur Telekom geschaffen. Dabei favorisieren wir klar eine kabelgebundene Lösung, weil wir mit diesem Medium die besten Erfahrungen haben.
Willstätt stand für eine Netzmodernisierung in Eckartweier und Hesselhurst kurz vor einer Einigung mit der Deutschen Telekom, als Willstätt Ende Juni dieses Jahres – wie schon 2007 – erneut eine Absage erhalten hat.
Die Telekom hat uns ganz konkret mitgeteilt, dass sie uns auf Grund einer veränderten Finanzsituation für die Modernisierung dieser beiden Ortsnetze kein Angebot mehr abgeben wird. Wir müssen leider die Verhandlungen mit der Telekom als gescheitert betrachten und werden versuchen, einen alternativen Wettbewerber für eine kabelgebundene Lösung für Eckartsweier und Hesselhurst zu gewinnen.
Alternativ könne die Breitbandmodernisierung auch öffentlich ausgeschrieben werden, wobei dann allerdings der Anbieter mit dem günstigsten Angebot berücksichtigt werden muss. Dieses Verfahren steht uns immer noch offen und wird im Herbst eingeleitet, sofern wir bis dahin keine geeignete Lösung mit einem Wettbewerber gefunden haben.
Eine optimale Lösung für Eckartsweier und Hesselhurst wäre es, wenn wir die jeweiligen zentralen Telekom-Verteiler mit einem hochwertigen DSLAM (dezentraler DSL-Verteiler) aufrüsten könnten. Die Standorte der Verteilerkästen in Eckartsweier und Hesselhurst liegen nämlich so zentral, dass eine nahezu 100%ige Netzabdeckung mit DSL 16.000 realistisch erscheint. Die besondere Herausforderung dabei ist die Anbindung dieser DSL-Gegenstellen an ein deutschlandweites Hochgeschwindigkeitsnetz eines Netzbetreibers.
Was muss geschehen, damit die Ortsteile Eckartsweier und Hesselhurst kabelgebundenes DSL bekommen ?
Wenn wir es schaffen, genügend Interessenten für eine kabelgebundene Lösung zu gewinnen, haben wir eine starke Verhandlungsposition mit einem vorhandenen Interessenten.
Die Breitbandsituation in Sand
Die Breitbandsituation in unserem Ortsteil Sand stellt sich etwas komplexer dar, da im Vergleich zu Eckartsweier und Hesselhurst keine direkte DSL-Unterversorgung besteht.
Eine DSL-Unterversorgung ergibt sich dann, wenn für die überwiegende Zahl der Hausanschlüsse weniger als DSL 1000 zur Verfügung steht (DSL Light).
Dennoch betrachten wir die derzeitige Situation in Sand als unzureichend, da Internetgeschwindigkeiten von DSL 1000 bis 2000 – oder sogar darunter – eben nicht dem heutigen Stand der Technik entsprechen. Es wird aber schwierig, einen alternativen Anbieter für Sand zu gewinnen, wenn eine Grundversorgung von DSL 1000 bis 2000 verfügbar ist. Die Erfahrung hat gezeigt, dass Privathaushalte ihren DSL-Anschluss als ausreichend empfinden und keinen schnelleren Breitbandanschluss beim Wettbewerber aufbuchen lassen.
Seit 2006 rüstet die Telekom ihre zentralen Vermittlungsstellen auf die neueste DSL-Technologie – VDSL2 – um. Bei den umgerüsteten Standorten ergibt sich dann eine Verschiebung der verfügbaren Bandbreite, wodurch Hausanschlüsse, die vorher mit DSL 2000 versorgt wurden, mit höherwertigem DSL angebunden werden können.
Um auch in Sand Klarheit über die DSL-Situation zu bekommen, erhalten die Sander Haushalte ebenfalls die Umfragebögen zur Bedarfserhebung. Mit diesem Ergebnis werden wir dann erneut an die Telekom herantreten, um die Möglichkeiten einer Netzmodernisierung zu verhandeln.
Auch hier gilt: Nur gemeinsam können wir an der Situation etwas ändern !
Wir brauchen Sie !
Leider stellt uns die Telekom auf Anfrage keine detaillierten Standortinformationen zur Netzversorgung in Sand, Eckartsweier und Hesselhurst zur Verfügung. Aber genau diese „Marktanalyse zur Verbesserung der Breitbandversorgung“ benötigen wir ganz dringend, um sowohl den tatsächlichen Bedarf an schnellen Datenleitungen ermitteln zu können, als auch eine Vorstellung zum derzeitigen Versorgungsgrad zu erhalten.
Der Erhebungsbogen richtet sich an alle Privathaushalte und Gewerbetreibende in Sand, Eckartsweier und Hesselhurst. Ihre Angaben sind unverbindlich und werden auch nicht an Breitbandanbieter weitergegeben.
Im Ergebnis entsteht eine detaillierte Aussage zur vorhandenen Netzinfrastruktur (Versorgungskarte) und dem tatsächlich vorhandenen Interesse, daran etwas ändern zu wollen. Das Gesamtergebnis der Umfrage werden wir veröffentlichen bzw. an interessierte Netzanbieter weitergeben.
Den Fragebogen können Sie – neben unserer Verteilung an alle Haushalte – in den jeweiligen Ortsverwaltungen bzw. im Rathaus zusätzlich abholen und wieder abgeben.
Nur eine rege Teilnahme sichert uns Erfolgschancen zu !
Ihre Fragen zu den jeweiligen Bedarfserhebungen dürfen Sie gerne an die Gemeindeverwaltung Willstätt, Herrn Muley, Telefon 07852 / 43-109, richten.
Download des Umfragebogens für den Ortsteil Sand
Download des Umfragebogens für den Ortsteil Eckartsweier
Download des Umfragebogens für den Ortsteil Hesselhurst
Breitbandversorgung
In der heutigen Zeit ist es vor allem für Gewerbebetriebe, aber auch für private Haushalte wichtig und notwendig, einen schnellen Zugang zuzm Breitbandinternet nutzen zu können.
In der Gemeinde Willstätt ist schnelles Surfen im Internet in allen Ortsteilen möglich. Die Verfügbarkeit von DSL bedarf jedoch gerade in den Randbereichen der Einzelfallprüfung.
Im Ortsteil Legelshurst konnte Anfang 2008 im Rahmen eines Modellprojektes des Landes Baden-Württemberg und Vodafone UMTS als Breitbandzugang realisiert werden. Die Anlage versorgt rund 990 Haushalte und 120 Gewerbebetriebe der 2.350 Einwohner zählenden Ortschaft. Die Datenübertragungsgeschwindigkeit liegt bei 7,2 Megabits pro Sekunde.
Weitere Informationen zur Breitbandabdeckung und zu den nutzbaren Technologien finden Sie auch auf der Internetseite www.zukunft-breitband.de des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technolgie.


















