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Kindertagespflege „Waldseewichtel“ in Hesselhurst startet zum 1. Juli 2019

24.05.2019 12:17

Freuen sich über weitere Anmeldungen für die neuen Kinderbetreuung „Waldseewichtel“ in Hesselhurst: Margot Wohlbold-Melet (1. Vorsitzende TMV), Nicole Riebel, Petra Oelke, Bürgermeister Christian Huber, Daniela Ohl, Jessica Wandres.

Zum 1. Juli 2019 startet mit den „Waldseewichteln“ ein weiteres Angebot der Kleinkindbetreuung der Gemeinde Willstätt. Die Betreuung erfolgt in den gemeindlichen Räumen in der Hesselhurster Ortenaustraße 50 durch den Tagesmütterverein Kehl Hanauerland e.V..

Zwei Tagespflegepersonen und eine zusätzliche Urlaubs- und Krankheitsvertretung kümmern sich hier künftig um bis zu 7 Kinder im Alter von 1 bis 3 Jahren. Bei Bedarf und im Einzelfall werden auch jüngere Kinder aufgenommen. Bereits 4 Kinder sind bis Ende des Jahres angemeldet. Weitere Anmeldungen aus dem Gemeindegebiet für die drei noch freien Plätze werden ab sofort vom Tagesmütterverein entgegengenommen. Die Betreuungszeiten sind Montags bis Freitags von 07:30 bis 14:30 Uhr.

Bürgermeister Christian Huber und Jessica Wandres, Sachbearbeiterin für den Kindergartenbereich, trafen sich mit den Vertreterinnen des Tagesmüttervereins zur Besprechung weiterer Einzelheiten und Besichtigung der Räumlichkeiten.

Das Kindertagesbetreuungsgesetz (KiTaG) gibt vor, dass Gemeinden für alle Kinder vom vollendeten dritten Lebensjahr bis zum Schuleintritt ein Kindergartenplatz oder ein Platz in einer Tageseinrichtung mit altersgemischten Gruppen bereit stellen müssen. Außerdem haben Kinder zwischen einem und drei Jahren nach den Vorschriften des Sozialgesetzbuchs einen Anspruch auf frühkindliche Förderung in einer Tageseinrichtung oder in Kindertagespflege. Die Kindertagespflege ist neben den Kindertageseinrichtungen eine wichtige und unverzichtbare Säule bei den Angeboten der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung in Baden-Württemberg.

In der Gesamtgemeinde Willstätt stehen für Kinder ab dem 1. Lebensjahr 50 Betreuungsplätze zur Verfügung - 30 in der kommunalen Kinderkrippe „Zwergenhaus“ Legelshurst und 20 im katholischen Kindergarten „Krempenbrunnen“ Willstätt. Diese Plätze sind heute bereits bis Ende 2020/Anfang 2021 voll belegt. Auch gibt es keine freien Raumkapazitäten und somit keine Erweiterungsmöglichkeiten.

Bauliche Maßnahmen würden zu viel Zeit in Anspruch nehmen und man könnte der aktuellen Nachfrage damit nicht gerecht werden. Eine Containerlösung wäre zwar zeitlichen denkbar gewesen, hätte jedoch enorme Kosten verursacht. Auch die Einstellung von qualifiziertem Fachpersonal hätte sich in Zeiten des Fachkräftemangels, insbesondere im Kleinkindbereich, als sehr schwierig dargestellt.