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Aktion „Gemeinsam Willstätt sauber halten“

24.05.2019 12:02

An vielen Stellen in der Gemeinde sind Abfallbehälter mit Beuteln für Hundekot aufgestellt, die man beim Spaziergang mit dem Hund auch nutzen sollte.

Die Hinterlassenschaften von Hunden sind landauf und landab ein Thema, welches die Kommunen beschäftigt. Um öffentliche und private Flächen von Hundekot zu befreien, ruft Willstätts Bürgermeister Christian Huber die Aktion „Gemeinsam Willstätt sauber halten“ ins Leben.

Mit einem Anschreiben wendet sich Huber in diesen Tagen an alle Hundehalter in der Gemeinde und bittet sie um Unterstützung  durch  die  Verwendung  von  Hundekotbeuteln.  Dem Schreiben ist ein Startvorrat an Beuteln beigefügt. Weitere sind kostenlos  im  Bürgerbüro  im  Willstätter  Rathaus  erhältlich. „Bitte  unterstützen  Sie  uns  mit  der  Verwendung  der  Beutel dabei, die Gemeinde frei von Hundekot zu halten“, heißt es in dem Schreiben. Immer wieder erreichen die Gemeindeverwaltung  Beschwerden  über  Verunreinigungen  durch  Hundekot.

Auch  wenn  hierfür  in  der  Regel  nur  wenige  uneinsichtige Hundeeigentümer verantwortlich sind, trifft es in der öffentlichen  Wahrnehmung  alle  gemeinsam.  Das  Liegenlassen  des Hundekots stellt schließlich eine Ordnungswidrigkeit dar und kann mit einem entsprechend hohen Bußgeld (bis 200 Euro) geahndet werden.

Die Gemeinde hat schon vor Jahren damit begonnen in allen Ortsteilen spezielle Müllbehälter für Hundekot zu installiert, an denen  auch  kostenlose  Beutel  entnommen  werden  können. Allerdings ist es nicht möglich, überall solche Spender aufzustellen. Deshalb sollte jeder Hundehalter beim Spaziergang mit  seinem Vierbeiner selbst Beutel mitführen, um die Hinterlassenschaften damit entsorgen zu können. Hierzu ist er nach der gemeindlichen  Polizeiordnung  auch  verpflichtet,  ganz  gleich ob es sich dabei um öffentliche, private oder landwirtschaftliche Flächen handelt. Auf Spielplätzen sowie Sport- und Freizeitflächen, auf denen sich Menschen und Kinder aufhalten, sollten Hunde natürlich gar nicht erst ihr Geschäft verrichten.

Letztendlich wirbt Christian Huber mit der Aktion auch „für ein besseres  Miteinander“  in  der  Gemeinde  Willstätt,  in  der  es rund 590 Haushalte gibt, in denen Hunde gehalten werden. Die Zahl der Hunde in Willstätt wird auf etwa 660 geschätzt.