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Aktuelles
In Willstätt ist immer was los. An dieser Stelle werden Sie über aktuelle Themen informiert.
Willstätter Kunstmaler Andreas Schubert organisieren internationale Kunstausstellung in Baden-Baden
Vom 3. bis 19. Februar findet im ehrwürdigen „Alten Dampfbad“ in Baden-Baden erstmals eine internationale Kunstausstellung statt, die in Zukunft jährlich ausgerichtet werden soll. Eine spannende Mischung aus 17 professionellen Künstlern und Newcomern aus verschiedenen Ländern erwartet den Besucher bei dieser außergewöhnlichen Kunstausstellung.
Organisiert wird diese Ausstellung vom verantwortlichen Projektleiter, Kurator und Kunstmaler Andreas Schubert aus Willstätt-Eckartsweier. Die multikulturelle Mischung der Künstler und die sehenswerten Werke versprechen eine abwechslungsreiche Ausstellung. Die Mehrzahl der teilnehmenden Künstler war bisher auf nationalen und internationalen Ausstellungen vertreten. Als besonderer Gast hat sich mit Nese Banu Argadal eine Staatskünstlerin aus der Türkei angekündigt. Neben den Gemälden sind die lebensgroßen Metall-Skulpturen des Österreichischen Künstlers Peter Lakatos, sowie das Projekt „World-Mosaik“ von Christian Grünberger sehenswert.
Auf der Webseite www.andis-artgalerie.info sind weitere Infos zur Ausstellung und zu den teilnehmenden Künstlern abrufbar.
Die Ausstellung wird mit einer Vernissage am Freitag 03.02.2012 eröffnet. Von etwa 17 bis 21 Uhr besteht die Möglichkeit die Vernissage zu besuchen und am anschließenden Künstlergesprächen teilzunehmen. Weitere Öffnungszeiten der Ausstellung:
Samstag/ Sonntag, 04./05.02., sowie Samstag/Sonntag, 12./13.02., jeweils von 11.00 – 19.00 Uhr; wochentags vom 06. - 17.02. von 14.00 - 18.00 Uhr; Samstag, 18.02., von 11.00 - 21.30 Uhr ; Sonntag, 19.02., von 11.00 - 19.00 Uhr.
Künstler, Kunstsammler, Mäzene, Galeristen und alle Bürger sind herzlich eingeladen, diese sehenswerte Ausstellung zu besuchen. Der Eintritt ist frei!
Neujahrsempfang in Legelshurst am 3. Februar
Liebe Legelshursterinnen, liebe Legelshurster,
der Ortschaftsrat Legelshurst hat im vergangenen Jahr erstmals einen Neujahrsempfang in unserem Ortsteil durchgeführt und inzwischen beschlossen, dies auch in diesem Jahr für alle unsere Bürgerinnen und Bürger wieder zu tun.
Ich lade Sie deshalb im Namen und des Ortschaftsrates Legelshurst dazu
am Freitag, 3. Februar 2012 um 18.30 Uhr
in den Bürgersaal im Rathaus Legelshurst
herzlich ein.
Die Mitglieder des Ortschaftsrates begrüßen Sie wieder mit einem Glas Sekt. Anschließend halten wir einen Rückblick auf 2011 und eine Vorausschau auf das neu begonnene Jahr 2012. Danach spricht Bürgermeister Marco Steffens ein Grußwort. Im Anschluss findet die Blutspenderehrung mit erstmals zwei ganz besonderen Ehrungen statt. Abschließend sind Sie alle zu einem Stehempfang mit kleinem Imbiss eingeladen, bei dem Sie sich in lockerer Runde unterhalten können. Über eine zahlreiche Teilnahme würde sich der Ortschaftsrat Legelshurst wie auch ich mich sehr freuen.
Ihr Ortsvorsteher
Reinhard Jockers
"Abend der offenen Tür" an der Moscherosch-Schule
Am Freitag, den 2. März 2012 öffnet die Moscherosch-Werkrealschule Willstätt von 17 bis 19 Uhr 30 ihre Türen für die Öffentlichkeit.
Eingeladen sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, insbesondere die Viertklässler der Region mit ihren Eltern.
Die Besucher erhalten Informationen zum Unterrichts- und Betreuungsangebot der Schule und können die Räumlichkeiten der Schule besichtigen. Nach einer kurzen Begrüßung geben Schulleitung, Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler der Moscherosch-Schule geben einen interessanten Einblick in das umfassende Unterrichts- und
Betreuungsangebot der Schule. Außerdem können die Klassen- und Fachräume der Schule besichtigt werden. Es wird
Vorführungen (z.B. Schulchor) und Ausstellungen der verschiedenen Fachbereiche geben. Auf die Kinder warten verschiedene
Mitmach-Aktionen, während sich die Eltern ausführlich informieren können und naürlich kommt auch das leibliche Wohl nicht zu kurz.
Auch die Mediathek und das Willstätter Jugendzentrum werden an diesem Abend geöffnet sein und können besichtigt werden.
Steigende Mitgliederzahlen bei der Willstätter Feuerwehr
Gute Nachrichten gab es bei der Hauptversammlung der Gesamtwehr von Willstätt. Die Truppe verzeichnet seit Jahren wieder steigende Mitgliederzahlen. Das ist auch dringen nötig, denn die Aufgaben werden nicht weniger.
Die Freiwillige Feuerwehr Willstätt hat sechs Mitglieder mehr als im vergangenen Jahr. Damit verkündete Kommandant Christian Hetzel bei der Hauptversammlung eine Trendwende im Vergleich zu den vergangenen Jahren.
Bei der Hauptversammlung bilanzierte er, dass zum Jahreswechsel 138 Frauen und Männer aktiv sind, sechs mehr als ein Jahr zuvor. Die Abteilung Legelshurst stellte mit 36 Feuerwehrmännern die meisten Aktiven, gefolgt von Willstätt mit 32, darunter eine Frau, Eckartsweier mit 30, darunter vier Frauen, Sand mit 22, darunter eine Frau und von Hesselhurst 18 mit zwei Frauen. Die Altersabteilung hat 55 Mitglieder und in der Jugendfeuerwehr waren zum Jahresende 25 Kinder und Jugendliche, darunter vier Mädchen aktiv. Am ersten August des vergangenen Jahres wurden die Jugendfeuerwehren der Abteilungen Willstätt und Sand zu der Willstätter Jugendfeuerwehr zusammengelegt. Von den 25 Mitgliedern kommen 13 aus Willstätt, zehn aus Sand und je ein Jugendlicher aus Eckartsweier und Legelshurst, erklärte am Freitag in der Hesselhurster Festhalle Jugendwart Rafael Schauer. Die Jugendfeuerwehr feierte im vergangenen Jahr ihr 40-jähriges Bestehen und ist damit seit vielen Jahren ein Garant für die Mitgliederzahl in der aktiven Wehr. Kommandant Christian Hetzel dankte den Ausbildern der Jugendfeuerwehr.
Die Willstätter Feuerwehr musste im vergangenen Jahr 39 Mal ausrücken. Das vergangene Jahr, so Christian Hetzel, fing einsatztechnisch sehr tragisch an. Bei einem Dachstuhlbrand Anfang Januar in Willstätt konnte die Feuerwehr durch schnelles Eingreifen zwei Menschenleben retten, für einen 86-jährigen Mann kam aber leider jede Hilfe zu spät. Kurz danach verunglückte ein junger Mann aus Willstätt bei einem Verkehrsunfall zwischen Kork und Bodersweier tödlich. Auch zu diesem Einsatz wurde die Willstätter Feuerwehr hinzugezogen.
Verdiente Feuerwehrmänner wurden im Laufe der Hauptversammlung geehrt. Für 25 Jahre Dienst in der Feuerwehr erhielt Joachim Trunk von der Abteilung Eckartsweier das silberne Feuerwehrabzeichen. Seit 40 Jahren aktiv in der Feuerwehr ist Erich Nagel, Abteilungskommandant von Eckartsweier. Er wurde mit dem goldenen Feuerwehrabzeichen ausgezeichnet. Zu Oberbrandmeistern befördert wurden Tobias Fahrner (Willstätt) und Ralf Arbogast, Abteilungskommandant in Legelshurst. Hauptbrandmeister ist nun der Kommandant der Willstätter Feuerwehr, Christian Hetzel. Die Ehrungen und Beförderungen übernahm Bürgermeister Marco Steffens. Neu in die Feuerwehr aufgenommen wurden Oliver Frietsch und Jörn Möller, Abteilung Willstätt und Markus Türkl, Maximilian Burda, Daniel Hänicke und Richard Schleich, alle Sand.
Steffens zeigte sich erfreut darüber, dass die Feuerwehr wieder steigende Mitgliederzahlen verzeichnet und mit 138 Aktiven wieder den Stand von 2006 erreicht hat. Die Gemeinde habe seit 2007 trotz angespannter Haushaltslage über eine Million Euro in die Feuerwehr investiert, zum Beispiel 350.000 Euro in neue Fahrzeuge. Der Rest wurde für Geräte, Schutzkleidung und Unterhaltung der Ausrüstungsgegenstände ausgegeben, so Steffens.
Dies zeige, dass der Gemeinderat hinter der Feuerwehr stehe. Der Kehler Kommandant Gerhard Stech dankte der Willstätter Feuerwehr für die gute Zusammenarbeit mit den Kehler Kollegen. Die Willstätter Feuerwehr rückt mit nach Odelshofen und Kork aus.
Außerdem stand die Neuwahl des Kommandanten und eines ersten und zweiten Stellvertreters auf der Tagesordnung der Hauptversammlung. Der Gemeinderat hatte vor wenigen Tagen mit der Neufassung der Feuerwehrsatzung die Voraussetzungen geschaffen, dass dem Kommandanten der Willstätter Feuerwehr künftig zwei Stellvertreter zur Seite stehen können.
Kommandant Christian Hetzel begründete die Erweiterung der Führung damit, dass sichergestellt sein müsse, dass immer eine Person aus der Feuerwehrführung zur Verfügung stehe und dass er als Kommandant damit auch Aufgaben besser verteilen könne. Als erster Stellvertreter des Kommandanten wurde von den Aktiven schließlich Ralf Arbogast und als zweiter Stellvertreter Sebastian Britz gewählt.
Text und Fotos: Günter Ferber
Weitere Infos zur Feuerwehr unter www.feuerwehr-willstaett.de.
Bild 1:
Bei der Feuerwehr in Willstätt wurden Tobias Fahrner (Oberbrandmeister/von links), Joachim Trunk (25 Jahre), Erich Nagel (40 Jahre), Ralf Arbogast (Oberbrandmeister) und Christian Hetzel (Hauptbrandmeister) befördert oder geehrt.
Bild 2:
Das neue Führungsteam der Willstätter Gemeindefeuerwehr: Ralf Arbogast, erster Stellvertreter, Sebastian Britz, zweiter Stellvertreter und Christitan Hetzel, Kommandant der Willstätter Feuerwehr, mit Bürgermeister Marco Steffens.
Personalversammlung der Gemeinde Willstätt
Zur jährlichen Personalversammlung fanden sich vor kurzem die Beschäftigten der Gemeinde Willstätt im Foyer der Hanauerlandhalle ein. Im Namen des Personalrates begrüßte die Personalratsvorsitzende Marianne Drengwitz, die später auch einen Rückblick auf die Tätigkeiten des Personalrats gab.
In einem Vortrag erhielten die Teilnehmer anschließend von Prof. Dr. Jürgen Kegelmann von der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl „Impulse zur Personal- und Persönlichkeitsentwicklung“.
Im weiteren Verlauf informierte Bürgermeister Marco Steffens über die aktuellen Projekte der Gemeinde Willstätt und dankte allen Beschäftigten für ihre Arbeit und ihr Engagement.
Abschließend wurden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihre langjährige Arbeit bei der Gemeinde Willstätt geehrt: Für 10 Jahre Hans-Georg Beer (Bauhof), Irina Grasmik (Reinigungskraft), Michaela Heidt (Verwaltung), Salime Helvaci (Kindergarten), Manuela Rapp (Bauhof) und Hans-Georg Trunk (Bauhof); für 15 Jahre Rudi Baas (Bauhof) und Bettina
Lutz (Jugendzentrum); für 20 Jahre Frank Köster (Bauhof) und Natalie Wiedemer (Verwaltung); für 25 Jahre Gabriele
Falk (Verwaltung), Holger Hemler (Verwaltung) und Ursula Schneidewind (Mediathek); für 30 Jahre Melitta Kiessner
(Reinigungskraft) und für 35 Jahre Brigitte Unverzagt (Reinigungskraft).
Das Bild zeigt von links: Bürgermeister Marco Steffens, Irina Grasmik, Michaela Heidt, Manuela Rapp, Salime Helvaci, Frank Köster, Hans-Georg Trunk, Gabriele Falk, Rudi Baas, Brigitte Unverzagt, Hans-Georg Beer, Holger Hemler und Marianne Drengwitz.
Jugendkonferenz für die Gemeinde Willstätt ein voller Erfolg
Ein voller Erfolg war die erste Jugendkonferenz der Gemeinde Willstätt, zu der sich am 12. November insgesamt 35 Teilnehmer im Willstätter Jugendzentrum einfanden. Die bessere Vernetzung der Jugendvertretungen und Koordination von Jugendveranstaltungen sowie einzelnen Themen, die in Arbeitsgruppen weiterbehandelt werden sollen, standen am Ende der Jugendkonferenz als Ergebnisse auf der „To-Do-Liste".
Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Marco Steffens übernahmen Hector Sala (Bild links), Kreisjugendreferent des Landratsamtes Offenburg sowie Willstätts Jugendreferent Joachim Wagner die Moderation. Nach einer kurzen Einleitung und Vorstellungsrunde wurde anhand der „World Café Methode" in die Thematik eingestiegen. Eingeladen waren jeweils vier Jugendlichen sowie zwei Ortschaftsräten aus den verschiedenen Ortsteilen sowie Vertreter der Kirche und der Schule.
Es galt fünf verschiedene Fragestellungen zu erörtert und zu bearbeiten.
- Kooperation der Ortschaften
Wie, können die einzelnen Ortschaften zusammenarbeiten? Wo sind Berührungspunkte und Möglichkeiten? Könnte man Veranstaltungen oder sonstige Angebote gemeinsam gestalten - alle Ortschaften zusammen oder auch einzeln?
- Ist-Zustand in den Ortschaften
Welche Angebote für Jugendliche gibt es in den Ortschaften? Was funktioniert gut und was ist verbesserungswürdig? Sind die Angebote der anderen Ortschaften bekannt?
- Austausch Beteiligungsmodelle
Was für Beteiligungsmodelle gibt es in den Ortschaften? Welche Erfahrungen gibt es hierzu? Was läuft gut, wo wird Unterstützung benötigt?
- Aktuelle Themen
Welche Themen beschäftigen die Jugendlichen derzeit vor Ort? Wird eventuell Unterstützung benötigt?
- Erwartungen an die Gruppe
Was erwarten die einzelnen Gruppen voneinander – Jugendliche, Politik, Kirche und Schule? Was wird weiterhin gewünscht?
Die Ergebnisse aus den Fragestellungen wurden von den fünf Moderatoren der Gruppen Hector Sala, Joachim Wagner, Alois Merkle, Andreas Marz und Kevin Sütterlin in der Mittagsause zusammengefasst. Die Resultate aus den oben genannten Fragestellungen waren sehr schnell und eindeutig heraus zu lesen. Die wichtigsten und derzeit aktuellsten Themen wurden dann den Teilnehmer präsentiert:
- Fahrdienste innerhalb der Gemeinde sowie von der Gemeinde Richtung Kehl sowie Offenburg.
Wie können die Verkehrsanbindungen innerhalb der Gemeinde und in die umliegenden Städte insbesondere in den Abend- und Nachtstunden verbessert werden?
- Kommunikation zwischen Jung und Alt
Wie können Jugendliche mit den Erwachsenen kommunizieren und ihre Interessen gegenseitig wahrnehmen?
- „Kleiner, loser" Jugendrat
Wie kann eine Kommunikation regelmäßig unter den Ortsteilen erfolgen, um einen Informationsaustausch sicherzustellen um diesen dann für alle Jugendlichen transparent zu machen?
- Regelmäßige Jugendveranstaltungen
Immer in den verschiedenen Ortsteilen in abwechselnder Reihenfolge. Was? Welche? Wie?
Diese Themen wurden im weiteren Verlauf in vier Kleingruppen je nach Interessenslage der Teilnehmer jeweils 30 Minuten lang bearbeitet und danach von den jeweiligen Gruppen im gesamten Plenum präsentiert. Hieraus ergaben sich erste konkrete Aktionen wie z.B. ein regelmäßig stattfindender Informationsaustausch der einzelnen Jugendgruppen aus allen Ortsteilen. Dieser soll künftig alle acht Wochen stattfinden, wobei die Ergebnisse und Informationen hieraus über das Internet allen Jugendlichen zur Verfügung gestellt werden sollen. Auch ein gemeinsames Hüttenwochenende der verschiedenen Jugendgremien aus der Gemeinde Willstätt wurde angeregt.
In nächster Zeit werden sich nun die einzelnen Arbeitsgruppen treffen, um ihr Anliegen weiter voran zu bringen. Zum Abschluss der ersten Jugendkonferenz in Willstätt stand noch ein Ausblick auf Kommendes auf dem Programm, wobei hier insbesondere der demnächst anlaufende „Juleica"-Lehrgang (Jugendleiter/In-Card) als Pilotprojekt direkt in der Gemeinde Willstätt erwähnt wurde.
Alle Teilnehmer waren vom Ergebnis der Jugendkonferenz begeistert und Bürgermeister Marco Steffens dankte zum Schluss allen Teilnehmern und den Organisatoren für die gelungene Veranstaltung.
Weitere Infos und aktuelle Angebote aus der Jugendarbeit der Gemeinde Willstätt unter www.juze-willstaett.de.
Willstätter Gemeinderäte beraten über zukünftige Baulandentwicklung
Die Gemeinderäte der Gemeinde Willstätt haben in einer Klausur über die zukünftige Baulandentwicklung beraten und Strategien für die Gemeinde entwickelt. Dadurch soll eine nachhaltige und zukunftsweisende Baukultur sowie eine ausgeglichene Entwicklung gewährleistet werden.
Vor kurzem fanden sich die Gemeinderäte der Gemeinde Willstätt zu einer Klausur im Weingut Schloss Ortenberg zusammen. Auf der Tagesordnung stand die zukünftige Baulandentwicklung der Gemeinde.
Auf Grundlage des bestehenden Flächennutzungsplans und bestehender Tendenzen erarbeiteten die Gemeinderäte langfristige und nachhaltige Baulandstrategien.
Vorausgegangen war den Workshops ein Referat über allgemeine Tendenzen der Bevölkerungsentwicklung, den Wanderungsbewegungen und der Wohn- und Bauentwicklung in Deutschland, der Ortenau und speziell in Willstätt. Prof. Alexander Doderer von der GRUPPE DREI und Stefanie Burg von fsp Stadtplanung bezogen sich
dabei auch auf bereits erarbeitete Themen des Standortmarketingprozesses der Gemeinde.
„Eine Architektur stellt eine Art der Verortung dar und vermittelt seinen Bürgerinnen und
Bürgern ein Gefühl von Heimat“, erklärt Alexander Doderer. „Die historischen und gut erhaltenen Fachwerkhäuser von Willstätt sowie die Mühle bilden ein schützenswertes Ensemble – einen modernen Spannungsbogen hierzu zu setzen wäre für das moderne
Willstätt ein Alleinstellungsmerkmal“, ergänzt Doderer.
Einig war man sich über die unterschiedlichen Zielgruppen, die mit den Baugebieten angesprochen werden sollen. Die in der Vergangenheit weniger berücksichtigten seniorengerechten Wohneinheiten sollen zukünftig ebenso Berücksichtigung finden wie
Familien oder Singles und Paare.
In vier Gruppen berieten die Gemeinderäte über die im Flächennutzungsplan berücksichtigten geplanten Baugebiete Krumacker, Langgarten und Langmatt sowie über bestehende Brachgebäude in allen Ortsteilen.
Dabei galt in allen Gruppen der Blick zunächst auf die Innenentwicklung, erst dann auf die
Außenentwicklung. Dadurch spielen auch die bisher nicht genutzten Brachflächen in den
Orten eine Rolle. Mit den Eigentümern soll das Gespräch gesucht werden.
Aufgrund des ausgewiesenen Kleinzentrums, stand in der jetzigen Klausur der Kernort sowie der Teilort Sand an oberster Stelle.
Alle Ergebnisse der Klausurtagung werden in einer Gemeinderatssitzung zu Beginn des
Jahres 2012 vorgestellt. Danach werden benötigte Schritte eingeleitet, um die Ergebnisse Schritt für Schritt zu realisieren.
Ganztagesbetreuung im Kindergarten „Kindertreff“ Willstätt
So viele Kinder wie noch nie gehen ab dem neuen Kindergartenjahr in die kommunale Kindertagesstätte „Kindernest“ in Willstätt. Grund dafür: Vor wenigen Tagen wurde eine neue Gruppe eröffnet, wozu sich mit Bürgermeister Marco Steffens, Ortsvorsteher Tobias Fahrner und Hauptamtsleiterin Susanne Hansert auch besondere Gäste einfanden. Zur Feier des Tages gab es für alle Kindertreff-Kinder außerdem leckere Butterbrezeln.
„Wir sind froh, dass wir auf den von den Eltern geäußerten Bedarf nach Einrichtung einer Ganztagesgruppe so schnell reagieren konnten“, so Bürgermeister Marco Steffens. Beim Bau der Willstätter Kindertagesstätte „Kindertreff“ 1992 wurden bereits die räumlichen und sächlichen Voraussetzungen für eine Ganztagesgruppe geschaffen.
Mit der 20 Plätze umfassenden Ganztagesgruppe kann die Gemeinde nun auch die bisher vorhandene Betreuungslücke zwischen der Kinderkrippe „Zwergenhaus“ für unter Dreijährige und der Verlässlichen Grundschul- bzw. Ganztagesbetreuung in der Grundschule schließen. Bisher konnten im „Kindertreff“ lediglich fünf Ganztagesplätze in einer VÖ-Gruppe integriert werden. „Somit können wir einen weiteren wichtigen Beitrag zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf leisten“, so Steffens.
Ebenfalls reagiert wurde durch die Umwandlung einer Regelgruppe in eine VÖ-Gruppe auf die erhöhte Nachfrage im „Kindertreff“ nach verlängerten Öffnungszeiten.
Demnach gibt es mit dem neuen Kindergartenjahr im »Kindertreff« nun zwei Regelgruppen, zwei VÖ-Gruppen und eine Ganztagsgruppe. Für die neuen Angebote hatte die Gemeinde insgesamt fünf zusätzliche Erzieherinnen im „Kindertreff“ eingestellt.
Betreuungszeiten im „Kindertreff“:
Regelöffnungszeiten (RG 32,5) von Montag bis Donnerstag 7.45 bis 12.15 Uhr und 13.45 bis 16.15 Uhr. Freitag von 7.45 bis 12.15 Uhr.
Erweiterte Öffnungszeiten (RG 34,5) von Montag bis Donnerstag 7.30 bis 12.30 Uhr und 13.45 bis 16.15 Uhr. Freitag von 7.30 bis 12.00 Uhr.
Ganztagsbetreuung (GT 52,5) von Montag bis Freitag 7.00 bis 17.30 Uhr
Verlängerte Öffnungszeiten (VÖ 32,5) von Montag bis Freitag 7.30 bis 14.00Uhr oder 08.00 bis 14.30 Uhr.
Celina Herold folgt auf Jonas Barth im FSJ
Bewährt hat sich in den vergangenen Jahren das Freiwillige Soziale Jahr im Willstätter Jugendzentrum. Für junge Menschen ist es eine hervorragende Möglichkeit, in einen sozialen Beruf hinein zu schnuppern – für die Gemeinde und das Team des Jugendzentrums bedeutet es eine gute personelle Verstärkung.
Vor wenigen Tagen kam es wieder zum personellen Wechsel: Jonas Barth wurde nach seinem FSJ-Jahr von Willstätts Bürgermeister Marco Steffens und Hauptamtsleiterin Susanne Hansert verabschiedet. Für ihn kommt mit Celina Herold wieder eine FSJ-Kraft ins Willstätter Jugendzentrum.
Bürgermeister Marco Steffens dankte Jonas Barth für die gute Mitarbeit und wünschte ihm auf dem weiteren beruflichen Weg alles Gute. Jonas Barth war seit September 2010 im Jugendzentrum Willstätt tätig. In den Wintermonaten standen für ihn zunächst Betreuungsangebote für die Jugendlichen auf dem Programm. „Besondere Highlights waren die Winterfreizeit, das Sommerferienprogramm und der Jugendkulturtag“, erinnert sich Jonas Barth zurück. „Hier war ich ebenso intensiv mit in die Planung und Durchführung eingebunden wie bei der Sommerfreizeit, die am Bodensee stattfand“. Vier Wochen lang hatte er in den Sommerferien Tag für Tag mit den Willstätter Kindern und Jugendlichen zu tun.
„Neben der direkten Arbeit und dem persönlichen Kontakt mit Jugendlichen gibt es in der Jugendarbeit auch sehr viel Organisatorisches und Planerisches“, hat Jonas Barth durch das FSJ erfahren. „Ich habe mich während meines Freiwilliges Sozialen Jahres im Willstätter Jugendzentrum sehr wohl gefühlt und wäre gerne noch länger geblieben“, fällt Jonas Barth der Abschied nicht leicht. Als ehrenamtlicher Helfer will er aber auch in Zukunft bei verschiedenen Projekten mitmachen.
Nachfolgerin von Jonas Barth ist Celina Herold. Sie möchte das FSJ-Jahr als Orientierung vor ihrem geplanten Studium im Bereich Soziale Arbeit nutzen. Nach der Einarbeitungsphase will sie in Willstätt auch einige Angebote übernehmen.
Hintergrund: Freiwilliges Soziales Jahr
Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) ist ein gesetzlich geregelter sozialer Freiwilligendienst für Jugendliche und junge Erwachsene, die die vollzeitschulpflicht erfüllt und noch nicht das 27. Lebensjahr erlangt haben. Es bietet die Möglichkeit, Wartezeiten sinnvoll zu überbrücken, sich beruflich zu orientieren oder sich auf einen späteren sozialen Beruf vorzubereiten. Für die Tätigkeiten erhalten die Freiwilligen ein monatliches Taschengeld, Verpflegungsgeld sowie einen Wohn- und Fahrtkostenzuschlag. Die Sozialversicherung wird übernommen. Die Freiwilligen werden vom DRK Landesverband Badisches Rotes Kreuz e.V. als Träger des Freiwilligen Sozialen Jahres pädagogisch begleitet.
Imagefilm der Gemeinde Willstätt
Firma Lackmann Fleisch- und Feinkost baut in Willstätt
Die auf osteuropäische Spezialitäten ausgerichtete Lackmann Fleisch- und Feinkostfabrik GmbH verlagert ihren Firmensitz und Produktionsstandort von Bühl nach Willstätt. Zu einer Besichtigung der Baustelle der Firma Lackmann im Willstätter Gewerbegebiet „Waizenbündt" neben der B28 traf sich Bürgermeister Marco Steffens in diesen Tagen mit Andreas Kempel von der Firmenleitung der Firma Lackmann. „Wir produzieren keine Massenware sondern spezielle Feinkost, wobei insbesondere auf die Qualität und Hygiene großen Wert gelegt wird", betont Andreas Kempel. Die Produkte gibt es deshalb auch nur in bestimmten Märkten mit osteuropäischem (polnischem, rumänischem und russischem) Warenangebot zu kaufen. Der nächste Laden der unsere Produkte führt ist in Offenburg. Für die Zukunft ist die Ausweitung der Produktpalette auch auf andere Lebensmittel geplant, wobei man wie bisher auch mit entsprechenden Partnern zusammenarbeiten möchte. „Momentan sind wir noch auf zwei beengte Standorte in Bühl und Achern verteilt, was insbesondere aus logistischer Sicht sehr ungünstig ist", so Kempel. „Ich freue mich, dass wieder neue Arbeitsplätze in Willstätt geschaffen werden und das Fleisch-Winter-Areal einer neuen Nutzung zugeführt wird", betonte Steffens. Lackmann passe hervorragend zum Gewerbestandort Willstätt, dessen Vorteile bereits einige Betriebe der Nahrungsmittelproduktion erkannt hätten. Auch die werbetechnisch optimale Lage des Betriebsgebäudes an der B28 hob Steffens hervor. „Hier werden wir sicherlich auch in der optischen Gestaltung des Firmengebäudes neue Akzente setzen", zeigte sich Andreas Kempel zuversichtlich.
Andreas Kempel informierte den Willstätter Bürgermeister bei dieser Gelegenheit auch über die Produkte, Firmengeschichte, jetzige Situation und Zukunftspläne der Lackmann GmbH. Die Firma Lackmann Fleisch- und Feinkostfabrik GmbH ist Marktführer in Deutschland im Bereich der Herstellung sogenannter ethnischer Lebensmittel für osteuropäische Migranten. Die Lackmann-Produkte werden aber auch in verschiedene europäische Länder wie Italien, Griechenland oder Großbritannien exportiert. Hergestellt werden hauptsächlich Fleisch- und Wurstprodukte für osteuropäische Geschmäcker. Die hierfür notwendigen speziellen Rezepturen sind Chefsache und wurden überwiegend vom Firmenchef Anatolij Lackmann und seinen Mitarbeitern entwickelt.
Aufgebaut hat das seit 1998 bestehende Unternehmen der heute 44jährige Firmenchef Anatolij Lackmann. Aus seiner Zeit, als er in Kehl wohnte, kennt Lackmann den Standort Willstätt und die Gebäude der früheren Großschlachterei Fleisch Winter. Diese Gebäude hat die Firma gekauft und wird nun den Betrieb komplett nach Willstätt verlagern. Dazu investiert das Unternehmen laut Andreas Kempel einen zweistelligen Millionenbetrag. Derzeit entsteht zwischen den vorhandenen Gebäuden ein neues Kühllager, das Ende Oktober in Betrieb genommen werden soll.
Der Umzug und der Aufbau der neuen Produktionskapazitäten am neuen Standort Willstätt soll in zwei bis drei Jahren abgeschlossen sein. Lackmann will dazu die Anzahl seiner Mitarbeiter, die aus dem Bereich zwischen Rastatt bis Lahr kommen, von derzeit 180 auf rund 300 steigern. Von Willstätt aus werden künftig die Lackmann-LKW’s die Kunden in ganz Deutschland vom Bodensee bis nach Berlin beliefern.
Bürgermeister Marco Steffens zeigte sich sehr angetan von der Firma Lackmann und ihren Plänen. Insbesondere die optimale Verkehrslage mit schneller Anbindung an die Autobahn aber auch weitere Standortvorteilen seien für die Ansiedlung in Willstätt ausschlaggebend gewesen.
Weitere Infos zur Firma Lackmann im Internet unter www.lackmann-lb.de.
Bosch-Azubis zeigen soziales Engagement in der Willstätter Kindertagesstätte „Kindertreff“
Die Ferien in der kommunalen Kindertagesstätte „Kindertreff“ in Willstätt werden genutzt, um kleinere Umbau- und Verschönerungsmaßnahmen durchzuführen. Die entsprechenden Arbeiten werden im Rahmen der Sozialen Woche der Bosch-Gruppe von drei Auszubildenden der Firma Bosch aus Bühl durchgeführt.
Insgesamt vier Tage arbeiten die Industriemechaniker- bzw. Mechatroniker-Azubis Benedikt Degler aus Bühlertal, Niklas Czasny aus Lichtenau und Julian Brand aus Moos in der Willstätter Kindertagesstätte, der derzeit Ferien hat. Unter anderem wird ein Gruppenraum für die neue Ganztagesgruppe frisch gestrichen und hergerichtet. Im Flur entsteht hierfür auch ein Essbereich, der mit einer Holzkonstruktion abgegrenzt wird. Ebenso wie der neue Gruppenraum soll auch das Französisch-Zimmer einen neuen Anstrich erhalten.
Außerdem werden die vorhandenen Festzeltgarnituren für die Kinder abgeschliffen und neu lackiert. Auch sollen Esstische, die dem Kindergarten gespendet wurden, gekürzt und neu hergerichtet werden. Das Material für die Arbeiten wird durch die Gemeinde gestellt.
Willstätts Bürgermeister Marco Steffens lobt das Engagement der Bosch-Azubis als einen tollen Beitrag für die Zukunftssicherung. „Es ist toll, dass sich auch die Wirtschaft ebenso wie viele Eltern an Projekten der Gemeinde ehrenamtlich engagieren“, so Steffens. Die Gemeinde Willstätt unterstütze mit ihren Angeboten die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und sei bei der Kinderbetreuung mit an vorderster Stelle im Ortenaukreis.
Hintergrund:
Im Jahr 2011 feiert Bosch sein 125 jähriges Firmenjubiläum: 125 Jahre Forschung, Innovation, Entwicklung und soziale Verantwortung. Damit auch andere einen Grund zum Feiern haben, werden im Jahr 2011 Auszubildende und Studierende der Bosch-Gruppe für eine soziale oder gemeinnützige Tätigkeit bis zu einer Woche frei gestellt. Weitere Infos unter www.bosch.de.
TuS Legelshurst ist Gemeinde-Fußballmeister 2011
Die Legelshurster blieben beim Turnier im Rahmen des Sportfestes in Sand am vergangenen Wochenende mit drei Siegen und einem Remis als einzige Mannschaft ungeschlagen. Die Legelshurster lösten damit den VfR Willstätt ab, der sich mit dem zweiten Platz begnügen musste. Dritter wurde der SV Hesselhurst vor dem SC Sand. Den fünften Platz belegte B-Kreisligist SV Eckartsweier. Die Siegerehrung wurde von Gerald Jungmann, Vorstands-Mitglied des SC Sand und von Bürgermeister Marco Steffens vorgenommen.
Unser Bild zeigt die Vertreter der Willstätter Fußballvereine bei der Siegerehrung mit Bürgermeistaer Marco Steffens und Gerald Jungmann vom SC Sand.
Die Ergebnisse im Einzelnen:
VfR Willstätt | - | SV Hesselhurst | 2 : 2 |
SC Sand | - | TuS Legelshurst | 0 : 2 |
VfR Willstätt | - | SV Eckartsweier | 3 : 0 |
VfR Willstätt | - | TuS Legelshurst | 0 : 5 |
SC Sand | - | SV Hesselhurst | 2 : 2 |
SV Eckartsweier | - | TuS Legelshurst | 0 : 1 |
SC Sand | - | SV Eckartsweier | 0 : 0 |
TuS Legelshurst | - | SV Hesselhurst | 1 : 1 |
SC Sand | - | VfR Willstätt | 0 : 1 |
SV Eckartsweier | - | SV Hesselhurst | 0 : 1 |
Platz | Mannschaft | Spiele | Punkte | Tore |
1. | TuS Legelshurst | 4 | 10 | 9 : 1 |
2. | VfR Willstätt | 4 | 7 | 6 : 7 |
3. | SV Hesselhurst | 4 | 6 | 6 : 5 |
4. | SC Sand | 4 | 2 | 2 : 5 |
5. | SV Eckartsweier | 4 | 1 | 0 : 5 |
Neuer Kommandowagen für die Willstätter Feuerwehr
Eine besondere Spende konnten Willstätts Bürgermeister Marco Steffens und Gesamtwehrkommandant Christian Hetzel in diesen Tagen von der Firma Hilzinger aus Willstätt entgegennehmen.
Sozusagen „aus alter Liebe zur Feuerwehr“ hat Firmenchef Helmut Hilzinger, in früheren Zeiten selbst aktiv in der Willstätter Feuerwehr, einen gebrauchten Firmenwagen an die Willstätter Feuerwehr abgeben. „Es ist immer wieder schön, wenn Willstätter Firmen ihre Verbundenheit zum Standort und zur Gemeinde durch Spenden oder anderweitige Unterstützungen zum Ausdruck bringen“, dankte Bürgermeister Marco Steffens Helmut Hilzinger.
„Das Fahrzeug hat rund 100.000 Kilometer auf dem Tacho und ist in einem sehr guten Zustand“, freute sich auch Gesamtwehrkommandant Christian Hetzel bei der Übergabe über das neue Fahrzeug. „Für den Einsatz bei der Feuerwehr mussten am Fahrzeug natürlich noch einige Umbauten und Nachrüstungen durch die Firma Bittiger in Marlen vorgenommen werden“, so Hetzel.
Das neue Fahrzeug, ein Opel Astra mit 140 PS, ersetzt den bisherigen Vorausrüstwagen der Willstätter Feuerwehr, der nach 20 Jahren an die Flughafenfeuerwehr in Lahr verkauft wurde.
Der neue Kommandowagen ermöglicht ein schnelles Ausrücken des Gesamtwehrkommandanten oder seines Stellvertreters vor den eigentlichen Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr.
Senioren auf Infofahrt durch die Gemeinde
Rund 50 Senioren aus allen Ortsteilen der Gemeinde Willstätt nahmen auch in diesem Jahr wieder an der Infofahrt mit Bürgermeister Marco Steffens teil.
Bei herrlichem Frühsommerwetter fuhr man mit dem Sonderbus verschiedene Punkte in der Gemeinde an, wo dann über die jeweiligen Einrichtungen und aktuelle Projekte ausgiebig informiert wurde.
Erster Halt war bei der Astrid-Lindgren-Schule in Hesselhurst. Dort wurden die Besucher von der Rektorin Brigitte Pertl-Wulf begrüßt und von den Schülerinnen und Schülern durch die Räumlichkeiten geführt. Brigitte Pertl-Wulf vermittelte, dass die Kinder und Jugendlichen in Hesselhurst so gut wie möglich auf ein Leben nach der Schule vorbereitet werden.
„Sehr beliebt sind bei den Schülern die eigenen Pferde sowie die Bogenschießanlage, die gerade ausgebaut wird“, betonte die Rektorin bei der Vorstellung ihrer Schule. “Nach der Fertigstellung wird angestrebt anderen Schulen die Anlage zur Verfügung zu stellen.“ Ziel ist es, die Disziplin Bogenschießen in die Special Olympics aufzunehmen. In ihrer kleinen Turnhalle überraschten die Kinder mit tänzerischen und musikalischen Vorführungen. Derzeit befinden sich 63 Schüler, 25 Lehrer, zwei Betreuungskräfte sowie ein Schulbegleiter und drei Jugendbegleiter an der Schule. Im kommenden September wird zu den bereits bestehenden vier Außenklassen der Astrid-Lindgren-Schule eine weitere in Kehl dazu kommen.
Im Willstätter Mühlengebäude präsentierte Bürgermeister Marco Steffens Informationen über das Bildungshaus in Sand, den neuen Edeka-Markt in Willstätt sowie die Umgestaltung der „Alten Kinzig“.
Mit dem Projekt des Bildungshauses in Sand soll ein fließenderer Übergang vom Kindergarten zum Schuleinstig erfolgen. Nach dem Leitsatz „Kurze Beine kurze Wege“, so Bürgermeister Marco Steffens, sollen durch Bildungshäuser auch der Erhalt von rundschulen und Kindergärten am Ort gesichert werden.
Besonderes Interesse fand bei den Zuhörern auch die Planung zur Umgestaltung der „Alten Kinzig“. Die Baumaßnahmen und die bevorstehenden Veränderungen wurden vorgestellt.
Als letzter Punkt der Senioren-Infofahrt stand die Besichtigung des Gestüts Kaiserhof in Legelshurst auf dem Programm. Die Senioren wurden mit Kaffee und Kuchen vom DRK-Ortsverein Hesselhurst empfangen. Brigitte Kaiser begrüßte die Senioren und führte ihre Besucher über ihr Gestüt. Hier erhielten sie einen Einblick in die Trainingsmöglichkeiten der Pferde und in die Pferdehaltung. Neben den kunstvollen Zuchtbildern aus Stein wurde den Senioren auch der beeindruckende Pferdebrunnen gezeigt. Als kleines „Highlight“ konnte ein Fohlen betrachtet werden.
Ein interessanter Nachmittag mit vielen neuen Informationen ging am Abend mit der Rückfahrt in die einzelnen Ortsteile zu Ende.
Apfelbäume für Willstätter Kinder
Als besonderes Zeichen der Freude verschenkt Bürgermeister Marco Steffens seit seinem Amtsantritt im Jahr 2007 Apfelbäume an neu geborene Kinder und deren Eltern. Vor wenigen Tagen übergab er wieder Bäume an Kinder, die in den letzten beiden Jahren in der Gemeinde Willstätt geboren wurden.
Die Kinder und Eltern freuten sich gleichermaßen über das Geschenk der Gemeinde. Unmittelbar nach Geburt eines Kindes erhalten die Eltern ein Glückwunschschreiben von Bürgermeister Marco Steffens mit dem Hinweis, dass sie für den Nachwuchs einen Geburtsbaum von der Gemeinde geschenkt bekommen. Sofern keine Möglichkeit zum Pflanzen des Baumes vorhanden ist, wird der Baum auf einer dafür vorgesehenen gemeindlichen Streuobstwiese zwischen Willstätt und Hesselhurst gepflanzt und zugeteilt. Die Pflege der Wiese und der Apfelbäume wird vom Bauhof der Gemeinde übernommen, die Äpfel dagegen gehören den Baum-Besitzern.
Die Übergabe dieser Bäume an die Kinder erfolgt alle zwei Jahre. Dabei erhalten die Kinder und Eltern einen Plan mit der genauen Zuteilung des jeweiligen Baumes. Eine Flaschenpost mit einem Anschreiben des Bürgermeisters an das Kind wird bei der Übergabe mit ausgehändigt. Die Bäume begleiten die Kinder nun in den nächsten Jahren und wachsen mit ihnen – ob im eigenen Garten oder auf dem Gemeindegrundstück.
Schiltacher Flößer bringen Willstätter Floß auf Vordermann
Seit zehn Jahren besteht sie nun, die Freundschaft zwischen den Schiltacher Flößern und den Flößerfreunden Willstätt und am vergangenen Freitag wurde sie wieder aufgefrischt. Die Schiltacher Flößer waren nach Willstätt gekommen, um das von ihnen am ersten Mai 2009 nach Willstätt gelieferte Floß wieder auf Vordermann zu bringen. Die "Wieden" - elastische Holztaue, mit welchen die Holzstämme zusammengehalten werden - mussten erneuert werden. Das Floß, das sich an der Kinzig hinter dem Fahrschuppen der Moscherosch-Schule sich befindet, zeigt in verkürzter Form die wesentliche Elemente eines traditionellen Gestörfloßes. "Vorplatz" mit Steuerruder, ein Gestör auf dem auch "Oblasten" wie Bretter und Balken transportiert wurden und die Sperre, die zum Abbremsen und Gestreckthalten des Floßes dient. Das Floß, das sich heute in Willstätt befindet ist nicht das erste Floß. Bereits zum Jahrmarkt 2005 wurde von den Schiltacher Flößern, ein solches Floß an Willstätt übergeben. Aber Witterung und auch Vandale sorgten dafür, dass das Floß nach rund vier Jahren durch eine neues ersetzt werden musste. Die erste Floßfahrt auf der alten Kinzig in diesem Jahrtausend fand im Juli 2001 zur Eröffnung des historischen Dorffestes im Rahmen des Moschrosch-Jahres statt. 105 Jahre, nachdem im Jahr 1896 das letzte Floß das Willstätter Wehr durchfahren hatte. „Es hätte keine bessere Eröffnung des historischen Dorffestes geben können“, so Altbürgermeister Artur Kleinhans am vergangenen Freitag. „Der Erhalt dieser Tradition bereichert Willstätt“, so Bürgermeister Marco Steffens. Der Wunsch der Schiltacher Flößer, einmal mit einem Floß bis zum Rhein zu fahren, könnte durch die Umgestaltung der Kinzig, mit der noch in diesem Jahr begonnen wird, vielleicht sogar verwirklicht werden. Zumindest der derzeit noch vorhandene Höhenunterschied am alten Wehr wird mit der Umgestaltung der Kinzig verschwinden, so dass eine Befahrung des Wehrs wieder möglich wird. Ein Hindernis ist noch die Rohrbrücke auf Höhe des Industrieparks. Aber vielleicht, so Bürgermeister Marco Steffens, gibt es hierfür auch noch eine Lösung. Werner Hetzel von den Flößerfreunden Willstätt dankte den Schiltacher Flößern dafür, dass sie immer wieder nach Willstätt kommen um das Floß zu warten. Nach getaner Arbeit wurde dann noch eine Informationstafel neben dem Floß enthüllt, auf der Informationen über die Flößerei zu entnehmen sind. Danach gab es ein zünftiges Vesper für die Flößer und bei einem herrlich lauen Frühlingsabend wurde an der Kinzig noch lange gesessen und gesungen.
Unterschriftenaktion für Radweg zwischen Hesselhurst und Willstätt
Die Planungen für den Bau eines Radweges entlang der Kreisstraße 5323 zwischen dem Ortsausgang Hesselhurst bis zur Einmündung in die L 91 zwischen Eckartsweier und Willstätt werden konkreter.
Mit einer Unterschriftenaktion haben 152 Hesselhurster Bürgerinnen und Bürger ihrem Wunsch nach dem baldigen Bau des Radweges Nachdruck verliehen. Hesselhursts Ortsvorsteher Eugen Sester übergab die Liste vor wenigen Tagen an Bürgermeister Marco Steffens, der sich bei den Hesselhurstern für die Unterstützung bedankt.
„Wir bemühen uns seit etwa zwei Jahren intensiv um die Realisierung dieses Radweges", so Bürgermeister Marco Steffens.
Das etwa 1,4 km lange Stück entlang der Kreisstraße 5323 ist die letzte noch fehlende Radwegverbindung zwischen Ortschaften innerhalb der Gemeinde Willstätt. Außerdem stellt es einen sinnvollen Lückenschluss der Radwegverbindung zwischen Offenburg und Kehl im Zuge des europäischen Radwanderwegs dar.
Ein Teilstück dieser Verbindung wurde 2008 zwischen Hesselhurst und der Autobahnbrücke Richtung Weier bereits realisiert. Das restliche Stück über die Autobahn bis nach Weier wird nach dem Ausbau der BAB 5 erfolgen.
Außerdem wird die Radwegverbindung als wichtige Verbindung für die als Werkrealschule anerkannte Moscherosch-Schule gesehen. Damit die SchülerInnen in den wärmeren Monaten mit dem Fahrrad zur Schule fahren können, soll eine sichere Radwegverbindung von Hesselhurst nach Willstätt geschaffen werden. Zudem sind viele Hesselhurster Kinder und Jugendliche in Vereinen oder bei gemeinsamen Konfirmandenaktionen in Willstätt aktiv. Auch die Dienstleistungsangebote, Ärzte und Einkaufsmöglichkeiten im Kernort könnten von den Hesselhurstern noch schneller und sicherer per Fahrrad erreicht werden. Ein Befahren der Kreisstraße mit dem Fahrrad ist aufgrund des Verkehrsaufkommens und der hohen Geschwindigkeiten gerade für Kinder und ältere Menschen mit erheblichen Gefahren verbunden.
„Ein direkter Radweg zwischen Hesselhurst und Willstätt würde sicherlich rege genutzt, nicht nur von Hesselhurstern", sind sich auch Bürgermeister Marco Steffens und Ortsvorsteher Eugen Sester einig.
Der bereits als Verbindung vorhandene Wirtschaftsweg nach Willstätt indes ist um einiges länger und liegt zudem sehr abseits. Dadurch wird er als nicht sicher genug für die Kinder oder Frauen angesehen, die dort entlang fahren.
Ein Radweg entlang der Kreisstraße würde diese Gefahren nahezu gegen Null reduzieren, wie man aus den Erfahrungen bei den vorhandenen Radwegen weis.
Das Offenburger Landratsamt schätzt die Baukosten für den Abschnitt, der im Radwegebau des Ortenaukreises enthalten ist, auf zirka 280.000 Euro. Laut Grundsatzbeschluss des Ausschusses für Umwelt und Technik beim Kreis wird der Bau von Radwegen entlang von Kreisstraßen mit 30 Prozent gefördert, sofern die Maßnahme von einer Gemeinde selbst durchgeführt wird. Eine Aufnahme in den Doppelhaushalt 2013/14 des Kreises wurde in Aussicht gestellt.
Eine schnelle Umsetzbarkeit wäre gewährleistet, da das benötigte Gelände im Eigentum von Gemeinde und Land ist und es keine Probleme mit der Trassenführung bzw. Brückenbauwerken entlang der Kreisstraße gibt.
Nicht zuletzt wäre der Radweg ein weiterer Mosaikstein im Bild der familien- und umweltfreundlichen Gemeinde Willstätt, denn angesichts der Entwicklung der Spritpreise und des zunehmenden Umweltbewusstseins werden wohl immer mehr Menschen auch in unserer Region auf das Fahrrad als günstiges und attraktives Fortbewegungsmittel umsteigen.
Sparkassenbäume für die Gemeinde
Bei herrlichem Frühlingswetter trafen sich Willstätts Bürgermeister Marco Steffens und Ortsvorsteher Tobias Fahrner in dieser Woche mit dem Leiter der Willstätter Sparkassen-Filiale, Ralph Burkardt, um die von der Sparkasse gestifteten Bäume in Augenschein zu nehmen.
Rund 30 von der Sparkasse gestiftete Ahorn- und Lindenbäume wurden vom Bauhof an verschiedenen Stellen in der Gemeinde gepflanzt, unter anderem am Sportgelände Rosengarten, bei der Hanauerlandhalle und am Giesenplatz in Willstätt. „Die Bäume stammen aus der Aktion 160 Jahre Sparkassen im Hanauerland – 160 Bäume für das Hanauerland, welche die Sparkasse Hanauerland anlässlich ihres 160jähriges Jubiläums im letzten Jahr initiiert hatte“, erklärte Ralph Burkardt. Alle 160 Bäume der unterschiedlichsten Arten waren in kürzester Zeit vergriffen. Bewerben konnten sich gemeinnützige Institutionen und öffentliche Einrichtungen. Bürgermeister Marco Steffens dankte der Sparkasse Hanauerland für die großzügigen Baumspenden, mit denen das Ortsbild aufgewertet wird und bestehende Pflanzlücken geschlossen werden.





























